NEWS 6 Pferd & Wagen 4/2025 www.pferdundwagen.com Im Rahmen der „regulären“ FN-Tagungen Anfang Mai in Aachen ist Prof. Dr. h. c. Martin H. Richenhagen mit großer Mehrheit für vier Jahre zum Präsidenten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gewählt worden. Gleichzeitig stellte er die neu erarbeitete Vision unter der Überschrift „Aus Liebe zum Pferd, im Dienste der Menschen“ vor. Die FN solle „Bundesverband für alle Belange rund ums Pferd sein“, der Dienstleistungsgedanke stärker in den Vordergrund rücken. Um dies zu erreichen, sollen Ziele noch klarer priorisiert, Strukturen neu organisiert und Regelwerke verschlankt werden. Geprägt von den Werten „Tierwohl, Fairer Sport, Kulturgut Pferd“ setzte Richenhagen damit sich und dem Verband ehrgeizige Ziele, die sich auch an Zahlen messen lassen sollen: ein durchweg positives sechsstelliges Jahresergebnis soll mittelfristig wieder ermöglichen, höhere Rücklagen anzulegen. Aber auch die Zahl der Vereinsmitglieder, Jahresturnierlizenzinhaber und Persönlicher FN-Mitglieder möchte der neue Präsident deutlich steigern. Auch die Neuorganisation der FN-Zentrale in Warendorf wurde präsentiert. Kern der Umstrukturierung ist eine Straffung der Führungsebene: Der bisher aus vier Personen bestehende Geschäftsführende Vorstand wird zuerst aus drei Personen bestehen und soll mittelfristig auf zwei Personen (einen Vorstandsvorsitzenden sowie einen Finanzvorstand) verkleinert werden. Dazu werden fünf klar definierte Ressorts – „Zucht und Pferd“, „Sport“, „Leistungssport“, „Administration“ sowie „PM, Kommunikation und Marketing“ – geschaffen, in denen die bisherigen Abteilungen thematisch gebündelt und zukünftig als Teams geführt werden – jeweils unter der Leitung eines Teamleiters. /as FN-Präsident Martin H. Richenhagen (2. v. l.) mit dem Geschäftsführenden Vorstand Dr. Klaus Miesner, Dr. Dennis Peiler und Vanessa Richwien (v.l.). Foto: FN/Holger Schupp FN-Jahrestagung FN organisiert sich neu Die Ressorts der FN und ihre Teams auf einen Blick.
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