www.pferdundwagen.com 4/2025 Pferd & Wagen 59 wertung. Rang zwei in der Geländeprüfung belegte der Salzburger Michael Waldman mit Lena von Veit Vulkan XVII. Dritter im Marathon wurde der Oberösterreicher Herbert Stöger mit dem temperamentvollen Madrid Nero XVIII. Am Sonntag ging es dann beim entscheidenden Kegelfahren ins spannende Finale. Die auf Medaillenkurs liegende Carina Hinterreiter blieb zwar ohne Abwurf, kassierte aber 3,53 Fehlerpunkte aus der Zeitüberschreitung. Dennoch reichte dieses Ergebnis schlussendlich für die Bronzemedaille. Der Zweitplatzierte in der Zwischenwertung, Michael Waldmann, passierte mit 6,61 Fehlerpunkten die Ziellinie und hatte damit die Chance auf eine Medaille verspielt. Stefanie Fetz und Winnifried absolvierten eine Doppelnullrunde in der zweitschnellsten Zeit und sicherten sich damit die Silbermedaille. Enrico Allgäuer und Manto Diamant XIII bewiesen auch in dieser letzten Teilprüfung ihre großartige Form und blieben fehlerfrei. Sie holten sich den Gesamtsieg und den verdienten Meistertitel. Sieger im Kegelparcours mit der schnellsten Zeit und ohne Abwurf wurde der Oberösterreicher Roman Kaser mit der Rappstute Nikita. In den Rahmenprüfungen waren auch eine Reihe von Gespannen aus Deutschland erfolgreich am Start. Den Gesamtsieg in der Vielseitigkeitsfahrprüfung Klasse S für Einspänner holte sich Anika Geiger mit Annabelle vor Kathrin Karosser mit DSP Avici Ass. Stephanie Holzner stellte ihr Nachwuchspferd Chronist in der Jungpferdeprüfung für Vier- bis Fünfjährige vor. Kathrin Karosser präsentierte DSP Amaari bei den 6-jährigen Jungpferden. In der Klasse S Zweispänner feierte Thomas Blumschein nach seiner langen unfreiwilligen Pause sein Comeback. Mit einer gelungenen Vorstellung seiner österreichischen Warmblutpferde in der Dressur siegte er in der ersten Teilprüfung mit 44,07 Punkten. Im Marathon musste er sich Mario Janka knapp geschlagen geben, hätte aber für seine perfekte Fahrt eine Höchstnote im „Stilfahren“ verdient. Einige Fehlerpunkte im Kegelparcours konnten seinen Gesamtsieg nicht gefährden. Der Sieg bei den Einspännern Klasse M ging mit Bernhard Baldauf und seinem Pony Morpheus nach Vorarlberg. Hier rangierte auf dem zweiten Rang Georg Moser aus Salzburg mit Komeet. Er war im letzten Moment für eine Fahrerin eingesprungen, die verletzungsbedingt nicht starten konnte. Die L-Klassen waren erfreulich gut besetzt und auch Österreichs Nachwuchsfahrer zeigten in allen Altersklassen sehr vielversprechende Leistungen! Mit der feierlichen Meisterehrung ging ein großartiges Turnierwochenende zu Ende. Besucher, Teilnehmer und Offizielle waren einmal mehr von der einzigartigen Atmosphäre und der sehr guten Organisation und den guten Bedingungen im Pferdezentrum Stadl-Paura begeistert. Auch Petrus schickte lediglich am Sonntag ein paar Regentropfen. /sb „Heiße Eisen“ Parade der Pferdewirte „Österreich – do kum i her“: Unter diesem Motto stand die diesjährige Parade der Pferdewirte Lambach am 29. März 2025 im Pferdezentrum Stadl-Paura. Mit sehr viel Kreativität und unermüdlichem Einsatz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte wurde den zahlreichen Zuschauern einmal mehr ein großartiges Programm präsentiert. Die Vielfalt der Schaunummern war groß – sehr beeindruckend war unter anderem die Quadrille der vier Vierspänner in der Halle. Aber auch unter dem Sattel, an der Hand oder in einer Zirkusnummer gab es mitreißende Darbietungen zu sehen – begleitet von Musik aus Österreich! Hut ab vor so viel Engagement, das mit tosendem Applaus belohnt wurde! Dieses bunte Programm macht schon neugierig auf die „Heißen Eisen 2026“! /sb In der Vielseitigkeitsfahrprüfung Klasse S für Einspänner siegte Anika Geiger mit Annabelle.
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