Nennung Online

CAIO Breda/NED: Deutsche Vierspänner auf Platz fünf im Nationenpreis

Beim Nationenpreis im niederländischen Breda sind die deutschen Vierspännerfahrer am Ende auf Platz fünf gekommen. Christoph Sandmann (Lähden), Max Dangel (Vechta) und Christian Plücker lagen nach der Dressur auf Platz drei, nach dem Gelände auf Platz vier und nach dem Hindernisfahren auf Platz fünf, denn lediglich WM-Fahrer Sandmann blieb im Kegelparcours fehlerfrei. Es siegten die Niederländer, vor dem Team aus der Schweiz, den Schweden und den Ungarn.

„Das lief für uns nicht gut“, sagte Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim), der mit der Leistung nicht zufrieden war. Begonnen hatte es noch ganz gut für die Deutschen. Christoph Sandmann konnte die Dressur gewinnen und Christian Plücker kam auf Platz sieben. „Das Gelände war schon brutal schwer und die Wege waren sehr eng“, sagte Meier. Sandmann unterlief zwar kein Fehler, aber eines seiner Vorderpferd zog nicht richtig mit. „Das macht uns noch ein bisschen Kopfzerbrechen, warum das Pferd nicht so wollte“, erklärte der Bundestrainer. Nach einer fehlerfreien Runde im Kegelparcours belegte Sandmann am Ende Platz sieben in der Kombinierten Wertung (162,26).

Bester Deutscher war Michael Brauchle (Lauchheim), der mit 161,92 Punkten auf Platz fünf kam. „Bei Michael waren zuvor zwei Pferde nicht fit, deshalb konnte wir ihn damals nicht für die Mannschaft benennen, jetzt wäre es natürlich besser gewesen, ihn im Team zu haben, aber hinterher ist man immer schlauer“, sagte Meier. Christian Plücker beendete den Kegelparcours mit 11,13 Fehler, die für die Mannschaftswertung zählten, denn Max Dangel machte in dem zeitlich knapp bemessenen Parcours noch mehr Fehler – er kam auf 24,52 Fehler, die das Streichergebnis waren. Plücker belegte am Ende Platz zwölf (180,03) vor Raphael Tobias (Haan/180,13) auf Platz 13. Max Dangel beendete das Turnier auf Platz 19 (204,27). Es siegte der Ungar Zoltan Lazar (154,47) vor dem Schweizer Werner Ulrich (156,79) und dem Niederländer Mark Weusthof (159,63).

Bei den Pony-Vierspännerfahrern war Daniel Schneiders (Petershagen) mit Platz sieben und 168,30 Punkten bester Deutscher. Direkt dahinter platzierte sich Daniel Coenen (Geilenkirchen/169,10) auf Platz acht vor Abel Unmüßig (Hinterzarten/169,17) auf Platz neun. Schneiders hatte die Dressur auf Platz drei beendet und kam im Gelände auf Platz zwölf. „Das Kegelfahren war nicht ganz glücklich“, sagte Meier. Hier kam der Deutsche Vize-Meister und amtierende Weltmeister der Pony-Zweispänner, der in diesem Jahr erstmalig vierspännig fährt, auf zwölf Fehlerpunkte. Die Kombinierte Wertung gewann der niederländische Nachwuchsfahrer Bram Chardon (140,50), Sohn des mehrfachen Weltmeisters Ijsbrand Chardon, der erstmalig international gestartet ist. Platz zwei ging an den Belgier Jan Nijs (153,55), vor dem Ungarn Jozsef Dobrovitz (161,63).
(fn-press/evw)


Fahrsport Lessing