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„Das hat er ganz souverän gefahren, besser geht's nicht", lobte Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim) Sandmann nach dem Kegelfahren. Insgesamt waren nur fünf Fahrer fehlerfrei geblieben. Mit in die Platzierung kam auch Michael Brauchle (Lauchheim), der das Fahrderby auf Platz acht beendete. Nach einem ganz starken Auftritt im Gelände und Platz zwei in dieser Wertungsprüfung hatte sich Georg von Stein (Modautal) vor dem Kegelfahren auf Platz acht in der Kombinierten Wertung vorgeschoben. „Ich werde morgen noch mal voll angreifen und alles geben", hatte er nach dem Gelände gesagt. Allerdings fielen dann zwei Bälle im Kegelparcours, so dass er mit Platz neun am Ende knapp eine Platzierung im Fahrderby verpasste.

Das Fahrderby geht nicht wie üblich über drei, sondern insgesamt über fünf Wertungsprüfungen. Am ersten Tag fanden zwei Dressur-Prüfungen statt. Das Besondere: Die Pferde des Vierspänners mussten als zwei Zweispänner in den beiden Wertungsprüfungen gefahren werden. In der ersten Wertung, einer Gebrauchsprüfung für Zweispänner, gewann Michael Brauchle. Christoph Sandmann siegte in der zweiten Wertungsprüfung, einer Dressur für Zweispänner. Am Freitag ging es dann mit dem Vierspänner auf das Viereck. Auch in dieser Prüfung siegte Sandmann überlegen mit 40,45 Punkten vor dem Schweizer Daniel Würgler mit 46,08 Punkten.

Die Geländefahrt mit sieben Hindernissen gewann der Niederländer Mark Weusthof vor Georg von Stein und Christoph Sandmann. Die Ergebnisse aus den Zweispänner-Dressuren zählten einfach, die Vierspänner-Dressur wurde mal zwei, das Ergebnis aus dem Gelände mal vier und das Ergebnis aus dem Hindernisfahren mal drei genommen. Christian Plücker (Waldeck), der nach einer Operation an der Hand, sein erstes Turnier seit Monaten bestritt, beendete das Fahrderby auf Rang zwölf, vor Ludwig Weinmayr (Fischbachau) auf Platz 13, Max Dangel (Vechta) auf Rang 15 und Rainer Duen (Friesoythe) auf Platz 17.
(fn-press/evw)

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