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CAI Neewiller: Deutsche Fahrer starten erfolgreich in die Saison

Beim internationalen Fahrturnier im französischen Neewiller haben die deutschen Fahrer die Wettbewerbe dominiert. In vier von insgesamt sechs Kombinierten Wertungen ging der Sieg nach Deutschland. So gewann Michael Brauchle (Lauchheim) bei den Vierspännern, sein Bruder Steffen (Lauchheim) siegte bei den Pony-Vierspännern. Thorsten Zarembowicz (Viernheim) holte sich den Sieg in der Konkurrenz der Einspänner und Fabian Gänshirt (Friesenheim) gewann bei den Pony-Zweispännern.

„Das Turnier ist für uns gut gelaufen“, freute sich Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim), der zum ersten Mal in Neewiller war. „Ein Turnier mit guten Plätzen und Anforderungen im oberen Bereich.“ Vierspännerfahrer Michael Brauchle musste vor allen Dingen die Konkurrenz aus dem eigenen Land fürchten. Denn sein Sieg war denkbar knapp. Mit insgesamt 122,11 Punkten siegte er vor Georg von Stein (Modautal), der auf 122,96 Punkte kam. Brauchle hatte nach der Dressur auf Platz fünf gelegen, von Stein auf Platz vier. Von Stein gewann das Gelände vor Brauchle und blieb knapp in Führung, so dass es im abschließenden Hindernisfahren spannend blieb. Hier behielt Brauchle die Nerven und blieb fehlerfrei. Bei Von Stein fiel zwar ebenfalls kein Ball vom Kegel, aber er bekam 2,81 Strafpunkte wegen Überschreitens der erlaubten Zeit. Auf Platz drei kam mit Christian Plücker (Waldeck, 126,63 Punkte) ein weiterer Fahrer aus dem deutschen Championatskader.

Auch bei den Pony-Vierspännern gingen die ersten drei Plätze an deutsche Fahrer. Hinter Steffen Brauchle (116,82) platzierte sich Abel Unmüssig (Hinterzarten/122,63). Platz drei ging an Florian Wissdorf (Rommerskirchen/122,32). Die Kombinierte Wertung der Pony-Zweispänner dominierten die deutschen Fahrer ebenso. Hier lagen die drei besten Fahrer aber so dicht zusammen, dass die Stellen hinter dem Komma über die Platzierungen entschieden. Fabian Gänshirt gewann mit 115,34 Punkten vor Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) mit 115,43 Punkten. Der erst 13-jährige Nachwuchsfahrer Marco Freund (Dreieich), Sohn von Fahrsport-Legende Michael Freund, kam auf 115,90 Punkte und belegte damit Platz drei. Im vergangenen Jahr fuhr Marco Freund bereits erfolgreich mit kleineren Ponys, jetzt startete er mit einem neuen Gespann mit zwei Endmaß-Ponys. „Das ist schon eine tolle Leistung von ihm, dass er die Umstellung so gut geschafft hat“, sagte Meier.

Bester deutscher Fahrer bei den Pferde-Zweispännern war Michael Steigerwald (Großostheim) mit einem fünften Platz. Hier ging der Sieg an den Schweizer Beat Auer. Bei den Einspänner gewann Championatskader-Fahrer Thorsten Zarembowicz mit 94,71 Punkten vor dem Polen Bartolomiej Kwiatek (98,88) und dem Schweizer Eric Renaud (100,39). Die Pony-Einspännerfahrer mussten den Sieg zwar dem Franzosen Maxime Maricourt (103,61) überlassen, holten sich dafür aber die Plätze zwei, drei und vier. Patrick Hanisch (Ennigerloh/114,71) platzierte sich auf Rang zwei, Theo Bopp (Mainz/116,91) auf Rang drei. Mannschaftsweltmeister Lars Heidotting (Emsdetten/120,95) belegte Platz vier. (fn-press/evw)


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