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In dieser Rubrik finden Sie gemeldete Informationen aus den Vereinen, beispielsweise Hinweise auf Vereinsveranstaltungen, Vorstandswahlen oder bestandene Fahrkursprüfungen. (Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung, die Redaktion behält sich die Kürzung von Beiträgen vor) |
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Rainer Frychel verstarb nach kurzer schwerer Krankheit
Die Beerdigung findet am Freitag, den 23. September 2011 um 09:00 Uhr auf dem Friedhof Wannsee, Friedenstraße 8-10, 14109 Berlin statt. Aus organisatorischen Gründen sind die Trauergäste gebeten, sich bereits um 8:30 Uhr vor der Kapelle einzufinden. Aufgrund vieler Nachfragen sind trauernde Reit- und Fahrkollegen gern auch in Turnierkleidung willkommen.
Rainer Frychel, aktiver Fahrsportler und Vizepräsident im Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg, verstarb am Morgen des 9. September 2011 im Alter von 68 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. "Wir sahen Ihn auf dem Wege der Besserung und bis vor wenigen Tagen hatten wir noch regelmäßigen Kontakt mit ihm. Sein Tod trifft uns wie ein Schlag!" ist die erste Reaktion von Verbandspräsidium und Geschäftsstelle. "Wir sind noch völlig fassungslos. Er hinterlässt eine große Lücke in unserem Kreis. Nicht nur als engagierter Pferdemann, sondern vor allem als Mensch, wird er uns sehr fehlen."
Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg e.V. |
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Kutschenflohmarkt in Bisperode
Alle großen und kleinen Pferdefans sind wie jedes Jahr wieder herzlich eingeladen, am 09.Oktober 2011 ab 10:00 Uhr nach Bisperode zu kommen.
Auf dem Rittergut findet der traditionelle Open-Air-Kutschenflohmarkt statt.
An rund 60 Ständen von ausschließlich privaten Anbietern ist alles zu finden, was man für den Reit- und Fahrsport braucht, sowie Dekoartikel, Bücher, Spielsachen und vieles mehr rund ums Pferd. Von der kompletten Kutsche bis zum Hufnagel ist für alle Interessen und alle Geldbeutel etwas dabei.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, von herzhaft bis süß werden alle Geschmäcker auf ihre Kosten kommen. Für Abwechslung sorgen außerdem ganz verschiedene Schauprogramme, mit tollen Darbietungen rund ums Pferd. Kinderreiten und Kutschfahrten runden das Angebot für die ganze Familie ab.
Ein großer Teil des Erlöses kommt einem guten Zweck zugute. Die IG-Kutschenfreunde Weserbergland unterstützt auch dieses Jahr wieder mit einer Spende aus den Einnahmen das Therapeutische Reiten beim Kinderschutzbund in Rinteln.
Aussteller (nur privat!!!) melden sich bitte vorher bei Stephan Kater unter der Tel.Nr. 0160/1744976 oder email: stkater@teleos-web.de an.
Die IG Kutschenfreunde Weserbergland freut sich auf viele neugierige Besucher und Schnäppchenjäger! Bitte weitersagen! Dagny Schwan |
Kurfürstliche Jagdgesellschaft und historische Kutschen vor barocker Kulisse
Am 4. September 2011 haben der Bayerische Reit- und Fahrverband e.V. und der Schleppjagdverein von Bayern e.V. die Freunde des traditionellen Pferdesports zur Historischen Jagd- und Kutschengala in den barocken Schlosspark von Schleißheim eingeladen. Aus Anlass des 850. Stadtgeburtstages von München wurde im Jubiläumsjahr 2008 erstmalig an die eleganten Epochen der ehemaligen kurfürstlichen und königlichen Residenz in dieser weitläufigen Gartenanlage erinnert. Auch heuer werden eine kurfürstliche Jagdgesellschaft und ein historischer Kutschencorso das Publikum in alte Zeiten entführen. Reiterinnen im Damensattel und historische bayerische Kavallerie ergänzen das Programm. Das Pferd wird zum Mittelpunkt dieses prächtigen Ensembles höfischer Architektur und Gartenbaukunst des 17. und 18. Jahrhunderts.
Die Vorführung einer hinter der Hundemeute gerittenen Jagd vermittelt den Zuschauern die anspruchsvolle sportliche Herausforderung einer Zeit, in der der Begriff Sport noch völlig unbekannt war. Besonders für die bayerischen Kurfürsten und ihre Hofgesellschaft war es Vergnügen und Fitnesstraining zugleich, in den ausgedehnten Wäldern um München dieser Passion zu huldigen.
Der historische Kutschencorso mit traditionellen Pferdegespannen erinnert an die Fahrkultur von Adel und Bürgertum in den Zeiten vor dem Siegeszug des Automobils. Die Kutschen und Karossen sind entweder restaurierte originale Fahrzeuge oder originalgetreu nachgebaut. Ebenso ist auch die Anspannung der Pferde originalgetreu. Es werden Kutschen präsentiert, wie sie für Reisen, Ausflüge und sportliche Vergnügungen verwendet wurden. Kutscher, Beifahrer und Fahrgäste sind in der Mode der Zeit gekleidet, in der die jeweiligen Kutschen im Gebrauch waren. Mit der Kommentierung der einzelnen Gespanne durch einen Fachmann erfährt der interessierte Zuschauer Einzelheiten über die vorgestellte „Oldtimer“. Zudem bewertet eine Kommission die historisch originalgetreue Gesamtdarstellung der einzelnen Kutschen sowie das fahrerische Können ihrer Lenker.
Ein stilvolles Intermezzo präsentiert der Verein „Reiten im Damensattel“, der sich das Ziel gesetzt hat, eine schon fast vergessene Reitkultur zu erhalten und weiter zu geben. Eine Demonstration am lebenden Objekt vermittelt grundlegende Kenntnisse zu dieser eleganten Reitweise: Konstruktion und Funktion eines Damensattels, der richtige und sichere Sitz in einem solchen Sattel sowie traditionelle Ausstattung und Etikette. Gerittene Schaubilder führen dem Publikum vor, wie sich in früheren Zeiten die vornehme Damenwelt zu Pferd zeigte.
Ein besonders farbenprächtiges historisches Schauprogramm erinnert bei der diesjährigen Jagd- und Kutschengala an die traditionsreiche Geschichte der bayerischen Kavallerie von 1700 bis 1900. „Unterm Rautenbanner für Kurfürst und König“ ist das Motto der originalgetreu uniformierten Grenadiers a cheval, Chevaulegers und Ulanen, die in dynamisch effektvollen Reitvorführungen zeigen, was Pferd und Reiter in früheren Jahrhunderten zu leisten fähig waren. Sie führen zurück in eine Zeit, als die Kavallerie-Regimenter die wesentlichen Träger der Reitkultur in Bayern waren.
An Glanz und Eleganz der kurfürstlichen Epochen der Schlossanlage erinnern die Barockgruppen „Freunde von Schleißheim“ und „Augspurger Barokoko“. Entsprechend der Mode von Barock und Rokoko gekleidet, flanieren die Damen und Herren im Schlosspark – ein sehr begehrtes Motiv für Fotografen.
Jagdhornbläser begleiten den Jagdverlauf mit den Signalen ihrer Parforcehörner. Zur Unterhaltung des Publikums spielen die Schleißheimer Schlosspfeifer auf.
Die gemeinsame Schlussaufstellung aller Akteure im Parkett des Schlossparks, an den Kaskaden und Fontänen der Wasserspiele, wird zum Höhepunkt der Veranstaltung. Das festliche Geschehen am Hof Max Emanuels lebt wieder auf. Sabine Rehage |
Erfolgreiche Pferdesportevents in Hesel: Orientierungsfahrt und -ritt mit Riesenbeteiligung
Nach dem die Helfer um Gertrud Boekhoff, Großoldendorf, mit einem sehr guten Nennungsergebnis zum Vielseitigkeitsfahrturnier im ostfriesischen Hesel für ihre Vorbereitungsarbeit belohnt wurden, zeigten sich auch alle Teilnehmer rund um zufrieden. Erstmals nach über zwanzig Jahren gingen am 9. und 10. Juli in Hesel wieder Vierspänner an den Start. Gertrud Boekhoff selbst stellte ihre vier Welsh-B – Fuchse dabei erstmals auf einem Turnier im Vierspänner in der Klasse A vor. So hielt sie es mit der Familientradition ihres Großvaters, „Jonny“ Tammen, Hesel, der vor und nach dem Krieg ausnahmslos mit Fuchsgespannen das Bild ostfriesischer Turniere prägte.
Der Vorstand des Reit- und Fahrvereins Hesel zeigte sich, ebenso wie die Teilnehmer und Besucher, von der angenehmen Turnieratmosphäre beeindruckt. Erstere allerdings noch mehr von dem sehr positiven Kassenabschluss. Das Organisationsteam hatte kräftig die Werbetrommel gerührt und viele Sponsoren gewinnen können.
Im Folgemonat August dann schon die zweite Herausforderung für das Team, der Orientierungsritt und die Orientierungsfahrt am 21. 08.. Die Teilnehmermeldungen drohten die Kapazitäten der Organisatoren zu übersteigen. 130 Reiter und Fahren meldeten und gingen an den Start! Eine logistische Meisterleistung des kleinen Teams um Gertrud Boekhoff. Gleich zwei unterschiedliche Routen standen zur Auswahl, 10 bis 15 km oder 20 bis 25 km, jeweils im gegenläufigen Rundkurs um die Wallheckenlandschaft und dem Forst Kloster Barthe in Hesel. Unterwegs waren leichte Aufgaben zu lösen, immer wieder kamen Reiter und Fahrer entgegen.
Auch hier wurde den Teilnehmern ein kurzweiliges Programm geboten, viele Zusagen für 2012 verpflichten zur Wiederholung. Jonny Siebens |
Historische Jagd- und Kutschengala im Schlosspark von Oberschleißheim bei München
Kurfürstliche Jagdgesellschaft und historische Kutschen vor barocker Kulisse. Schirmherr: SKH Luitpold Prinz von Bayern
Am 4. September 2011 laden der Bayerische Reit- und Fahrverband e.V. und der Schleppjagdverein von Bayern e.V. die Freunde des traditionellen Pferdesports zur Historischen Jagd- und Kutschengala in den barocken Schlosspark von Schleißheim. Aus Anlass des 850. Stadtgeburtstages von München wurde im Jubiläumsjahr 2008 erstmalig an die eleganten Epochen der ehemaligen kurfürstlichen und königlichen Residenz in dieser weitläufigen Gartenanlage erinnert. Auch heuer werden eine kurfürstliche Jagdgesellschaft und ein historischer Kutschencorso das Publikum in alte Zeiten entführen. Reiterinnen im Damensattel und historische bayerische Kavallerie ergänzen das Programm. Das Pferd wird zum Mittelpunkt dieses prächtigen Ensembles höfischer Architektur und Gartenbaukunst des 17. und 18. Jahrhunderts.
Die Vorführung einer hinter der Hundemeute gerittenen Jagd vermittelt den Zuschauern die anspruchsvolle sportliche Herausforderung einer Zeit, in der der Begriff Sport noch völlig unbekannt war. Besonders für die bayerischen Kurfürsten und ihre Hofgesellschaft war es Vergnügen und Fitnesstraining zugleich, in den ausgedehnten Wäldern um München dieser Passion zu huldigen.
Der historische Kutschencorso mit traditionellen Pferdegespannen erinnert an die Fahrkultur von Adel und Bürgertum in den Zeiten vor dem Siegeszug des Automobils. Die Kutschen und Karossen sind entweder restaurierte originale Fahrzeuge oder originalgetreu nachgebaut. Ebenso ist auch die Anspannung der Pferde originalgetreu. Es werden Kutschen präsentiert, wie sie für Reisen, Ausflüge und sportliche Vergnügungen verwendet wurden. Kutscher, Beifahrer und Fahrgäste sind in der Mode der Zeit gekleidet, in der die jeweiligen Kutschen im Gebrauch waren. Mit der Kommentierung der einzelnen Gespanne durch einen Fachmann erfährt der interessierte Zuschauer Einzelheiten über die vorgestellte „Oldtimer“. Zudem bewertet eine Kommission die historisch originalgetreue Gesamtdarstellung der einzelnen Kutschen sowie das fahrerische Können ihrer Lenker.
Ein stilvolles Intermezzo präsentiert der Verein „Reiten im Damensattel“, der sich das Ziel gesetzt hat, eine schon fast vergessene Reitkultur zu erhalten und weiter zu geben. Eine Demonstration am lebenden Objekt vermittelt grundlegende Kenntnisse zu dieser eleganten Reitweise: Konstruktion und Funktion eines Damensattels, der richtige und sichere Sitz in einem solchen Sattel sowie traditionelle Ausstattung und Etikette. Gerittene Schaubilder führen dem Publikum vor, wie sich in früheren Zeiten die vornehme Damenwelt zu Pferd zeigte.
Ein besonders farbenprächtiges historisches Schauprogramm erinnert bei der diesjährigen Jagd- und Kutschengala an die traditionsreiche Geschichte der bayerischen Kavallerie von 1700 bis 1900. „Unterm Rautenbanner für Kurfürst und König“ ist das Motto der originalgetreu uniformierten Grenadiers a cheval, Chevaulegers und Ulanen, die in dynamisch effektvollen Reitvorführungen zeigen, was Pferd und Reiter in früheren Jahrhunderten zu leisten fähig waren. Sie führen zurück in eine Zeit, als die Kavallerie-Regimenter die wesentlichen Träger der Reitkultur in Bayern waren.
An Glanz und Eleganz der kurfürstlichen Epochen der Schlossanlage erinnern die Barockgruppen „Freunde von Schleißheim“ und „Augspurger Barokoko“. Entsprechend der Mode von Barock und Rokoko gekleidet, flanieren die Damen und Herren im Schlosspark – ein sehr begehrtes Motiv für Fotografen.
Jagdhornbläser begleiten den Jagdverlauf mit den Signalen ihrer Parforcehörner. Zur Unterhaltung des Publikums spielen die Schleißheimer Schlosspfeifer auf.
Die gemeinsame Schlussaufstellung aller Akteure im Parkett des Schlossparks, an den Kaskaden und Fontänen der Wasserspiele, wird zum Höhepunkt der Veranstaltung. Das festliche Geschehen am Hof Max Emanuels lebt wieder auf. |
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Neue Landesmeister bei Ein-, Zwei- und Vierspännern in Schleswig-Holstein / Hamburg
Zu den Klängen der Hamburger und Schleswig-Holsteiner- Landeshymnen wurden am Nachmittag des 28.August auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg die diesjährigen Sieger Gespannfahrer geehrt. Kreisrätin Jutta Hartwieg gratulierte den Landesmeistern und überreichte Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg e.V.
81 Gespanne trafen sich am Freitag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg zur Dressur. In den Anspannungsarten Ein-, Zwei- und Vierspänner, jeweils für Ponys und Pferde zeigten sich elegant herausgebrachte Gespanne in den Prüfungen der Klasse M.
Am Samstag ging es für alle Fahrer und ihre Teams in die Ihlheide zur Geländefahrt. In einer mehr als acht Kilometer langen Wegestrecke und sechs festen Hindernissen, inkl. einer Wasserdurchfahrt, wurden den Gespanne eine gute Kondition und Reaktion abverlangt. Alle kamen sicher ins Ziel und waren von Strecke und bunt geschmückten Hindernissen begeistert.
Beim Kegelfahren am Sonntag kam es auf Schnelligkeit und eine sichere Fahrt an, denn nur ein gefallener Ball konnte über die Meisterschaft entscheiden. Zahlreiche Zuschauer fieberten mit ihren Favoriten und feuerten die Gespanne an. Am unteren Ende des Landesturnierplatzes fand zur gleichen Zeit ein Treffen der Stormaner-Oldtimer-Trecker-Freunde statt. Viele Oldtimer-Begeisterte fanden auch an den Hindernis-Fahrten der Kutschen großes Interesse.
Gegen 16 Uhr stand auch der Vierspänner-Landesmeister fest. Robert Blender aus Loose verteidigte seinen Titel auch in diesem Jahr. Bei den Pony-Vierspänner gewann Rüdiger Schulz von der Insel Poel die Kombinierte Wertung.Zweipänner-Landesmeister wurde zum wiederholten Male Sönke Hansen (Husbyharde), den Pony-Zweispänner-Titel sicherte sich die 17-jährige Louise Hansen (Schuby). Nadine Elzermann (Oehring) holte sich bei den Einspänner-Pferde den Landesmeister-Sieg, bei den Ponys siegte Jörn Rennebach (Hamburg).
Parallel zu den Kegelfahrten für die Landesmeisterschaften fand am Sonntagnachmittag auf dem oberen Platz Dressur und Kombiniertes Hindernisfahren der Klasse E statt. 18 Nachwuchsfahrer und –Fahrerinnen zeigten ihre sehr ansprechenden Leistungen. Bei den Einspännern siegte Hendrik David Stut , bei den Zweispännern Rafaela Sandmann-Lewerenz. Stefanie Kallies - Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg e.V. |
1. Traditionsfahren in Thüringen
Erstmalig trafen sich in Clingen (Thür.) am Traditionsfahren interessierte Gespannfahrer zu einem Wettbewerb. Der ehrenamtliche Bürgermeister des Ortes, Harald Keitel, hatte das XX. Internationale Pferde-und Fahrsymposium der "Vereinigung zur Pflege und Förderung der Fahrkultur und des Fahrsports e.V." in Potsdam besucht. Hier entstand der Wunsch, im Rahmen der Vorbereitung des 110jährigen Bestehens des Clingener Sportvereins, ihre Festlichkeit mit einer Traditionsveranstaltung im Gespann fahren zu bereichern.
Aus den Reihen der Tagungsteilnehmer gab es zwar recht positive Resonanz zu diesem Vorhaben, aber die Reaktionen auf die Ausschreibung waren zurückhaltend. Außer zwei pünktlichen Meldungen aus Brandenburg und Franken waren umfangreiche Bemühungen um Teilnahme im unmittelbaren Umfeld erforderlich; es kam eine Anzahl von 15 historischen Kutschen zusammen.
Vor großem Publikum auf dem Clingener Marktplatz wurden die Gespanne vorgestellt und im einzelnen von einer Fachjury ( B. Mühlhaus, H.Jürschik) bewertet. Nach der Repräsentation begaben sich die Gespanne auf eine 15km lange Strecke, die zu einem Picknickplatz im Schlosspark Grüningen führte. Vor dem Schloss war ein Geschicklichkeitswettbewerb zu absolvieren. Die Weiterfahrt durch die thüringische Landschaft war für viele ein Erlebnis und endete auf einem Sportplatz, wo ein anspruchsvoller Hindernissparcour die Gespanne erwartete.
In die Platzierung flossen die Präsentation, die Streckenfahrt, die Geschicklichkeitsaufgaben und die Parcourbewältigung ein.
Zum Abschluss fuhren alle Gespanne auf; die Sieger und Platzierten begaben sich auf die Ehrenrunde, und alle Gespanne wurden mit Erinnerungsgeschenken des Sportvereins und der Stadt Clingen bedacht.
Nach Versorgung der Pferde im landwirtschaftlichen Betrieb Keitel wurde beim gemütlichen Ausklang in der Kutscherstube der Wunsch nach Fortsetzung einer Fahrsportveranstaltung dieser Art laut. Damit ist auch in Thüringen das Interesse am Traditionsfahren geweckt worden. Angelika Kubik |
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Reinhard Mahlke und Hans Grünwald verstorben
Gleich zwei alte und verdiente Weggefährten sind in der vorigen Woche verstorben. Nach längerer Krankheit verstarb Reinhard Mahlke. Reinhard ist vielen als aktiver Fahrer, Turnierfahrer, Hochzeitskutschenfahrer und zuletzt als Richter, Abzeichenprüfer und Parcourschef bekannt. Mit ihm verlieren wir wieder mal einen Kenner des Fahrsports und der Fahrkultur.
Einen weiteren großen Verlust bedeutet der Tod von Hans Grünwald. Auch Hans war lange Jahre dominierend auf den Turnierplätzen in und außerhalb Schleswig-Holsteins. Er war zeitweise unser Landestrainer und hat uns jahrelang in den Pferdesportgremien bis hin zur FN vertreten. In den letzten Jahren fuhr er mit jugendlichen Fahrerinnen auf die Turniere und verhalf ihnen mit seinen Gespannen und seinem fachkundigen Rat zu großen Erfolgen.
Wir Fahrer haben beiden Verstorbenen viel zu verdanken und werden sie vermissen. J. Lamp |
Viele Teilnehmer beim Fahrertreffen in Fridolfing
Am 28. und 29. Mai waren in Fridolfing die Kutschen unterwegs. Auf dem Gelände der Pferdefreunde Fridolfing fand das Fahrertreffen mit Austragung des Chiemgau-Cups statt.
Bereits am Samstag Morgen um 9 Uhr gings los mit der Dressur. Im Dressurviereck zeigten 20 Einspänner ihr Können beim Zirkel-, Volten- und Schlangenlinienfahren. Der Richter Johann Thieß vergab die Wertnoten nach denen die Gewinner festgelegt wurden. Der erste Platz ging an Christina Wagner mit Pferd Attila gefolgt von Andrea Thurner mit Nandro und Rupert Paul mit Grace. In der Mittagspause zeigten 8 Mädels der Vereinsjugend eine Reitquadrille. Nach wochenlangem Üben hat trotz Regen alles wunderbar geklappt und sie ernteten viel Applaus. Die Hoffnung auf schöneres Wetter am Nachmittag wurde leider nicht erfüllt, denn pünklich zum Einspannen fürs Geschicklichkeitsfahren wurde es wieder nass von oben. In dieser Disziplin mussten 12 Kegelhindernisse ohne Berührung durchfahren werden in einer vorgegebenen Zeit. Wer zu schnell oder zu langsam war bekam Strafpunkte. Das beste Zeitgefühl hatte Sebastian Brandauer mit Pferd Elke gefolgt von Alexandra Lahner mit Nicki und Christa Kräbl mit Ronja. Beim dritten Parcour mit Geländehindernissen ging es dann um die schnellste Zeit. Am flottesten unterwegs war Sebastian Brandauer mit Elke gefolgt von Heinrich Abfalter mit Ricky und Christina Wagner mit Attila. Am Sonntag früh wurden die ersten Gespanne bereits mit Sonnenschein begrüßt. 8 Zweispänner zeigten ihr Können im Dressurviereck, wobei Heidi Mösenlechner mit Nandolino und Nasiri die beste Wertnote bekam. An zweiter Stelle war Alexandra Lahner mit Ri und Nicki gefolgt von Anja Fagerer mit Olympia und Ositha. Während sich die Fahrer und Zuschauer ein Mittagessen gönnten bauten fleißige Vereinsmitglieder unter der Leitung von Hans Schifflechner bereits wieder den Pacour für nachmittags auf. Und schon gings weiter mit dem Geschicklichkeitfahren mit Zeitvorgabe. Der Idealzeit am Nächsten kam Christian Brunner mit Montoya und Minuette, den zweiten Platz belegte Alexandra Lahner mit Nicki und Ri und Dritter wurde Robert Obermeier mit Jente und Maurits. Nun folgte der rasantere Teil, das Geschicklichkeitsfahren mit Geländehindernissen. Hier durften die Geländehindernisse auch im Gallop durchfahren werden. Die schnellste Fahrt mit 0 Fehlern hatte Wenzel Kohlruß mit Caesar und Campino gefolgt von Christian Brunner mit Montoja und Minuette und Heidi Mösenlechner mit Nandolino und Nasiri. Nachdem die Pferde versorgt waren, konnte nun bei Kaffee und Kuchen und einem Gläschen Sekt noch so mancher Sieger gefeiert werden. Dank der vielen fleißigen Helfer und der disziplinierten Fahrer ging das Fahrertreffen in Fridolfing reibungslos über die Bühne und zählt als erster Teil des Chiemgau-Cups. Die nächsten Fahrertreffen sind in Pertenstein am 16.-17. Juli und in Wiesmühl am 3.-4. September. Wer an mindestens zwei dieser drei Fahrertreffen teilgnommen hat kommt in die Wertung des Ciemgau-Cups und kann Gesamtsieger werden. Franz Kräbl |
Jubiläums-Traditionsgespannfahren der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg e.V. auf Gut Pronstorf am Himmelfahrtstag (2.6.2011)
In diesem Jahr veranstaltetet die Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg e.V. zum zehnten Mal ihr Traditionsgespannfahren. Im Jahre 2001 starteten auf Anhieb drei Dutzend vor 1950 gebaute Wagen auf Schloss Weissenhaus, um an dieser bis dahin in Norddeutschland in Vergessenheit geratenen Sportart teilzunehmen. Eduard von Below half damals mit bei der Entwicklung der Regeln – basierend auf dem französischen „Règlement du mars 1997 de l’Association Francaise d’Attelage“. Graf von der Schulenburg unterstützte als Mentor die Organisatoren und lud sogar die möglichen Teilnehmer auf das Versuchsgut Futterkamp zu einem Frisierkurs für das ideale Pferdeoutfit zum traditionellen Fahren ein. Auch hielt er vor den Fahrern einen Vortrag zu diesem ihm ans Herz gewachsenen Thema und berichtete von seinen Erfahrungen, die er in Cuts in Nordfrankreich gesammelt hat. Dort wurde die „Attelage de Tradition“ erstmals in Europa entwickelt und hat inzwischen internationale Standards gesetzt.
Das Traditionsgespannfahren auf dem Gut der Grafen von Rantzau geht einher mit der Einweihung des zweiten zum Hotel ausgebauten Torhaustrakts von Gut Pronstorf vor den Toren von Bad Segeberg. Pieter Egelhof |
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Ausfahrt der Luxembourg Driving Association a.s.b.l.
Am 1.Mai diesen Jahres lud die Luxembourg Driving Association a.s.b.l. zu Ihrer ersten Ausfahrt in diesem Jahr ein, an der Fahrer aus dem In-und Ausland teilnahmen.
Wir erkundeten bei stahlendem Sonnenschein die herrliche, abwechslungsreiche Umgebung von Brouch und das „Tal der sieben Schlösser“ auf der ungefähr 22 Kilometer langen Strecke. Die Strecke war speziell abgestimmt auf den Trainingszustand der Pferde im Frühjahr und führte ungefähr 22 Kilometer durch grüne Wälder und an weiten Feldern vorüber. Am Schloss Ansembourg und auch auf der Burg Hollenfels machten wir einen Zwischenstopp. Auf der Hälfte der Strecke, beim Wohnsitz des Grafen Ansembourg wurden von einigen Clubmitgliedern Erfrischungen und ein kleiner Imbiss gereicht. Frisch gestärkt ging es dann zurück in Richtung Brouch, wo die Perde beim Präsidenten der Luxembourg Driving Association Marc Theisen ausgespannt und bestens versorgt wurden. Zum gemütlichen Ausklang des Abends fanden sich die Fahrer und alle Begleiter zu einem gemeinsamen Abendessen in unserem Stammlokal „Bausch“ in Brouch ein. Es war ein wunderbarer Tag, welcher den Fahrern ebenso wie allen Begleitern und Besuchern viel Freude gemacht hat, zumal der Wettergott sich von seiner besten Seite gezeigt hatte. Wir möchten es an dieser Stelle auch nicht versäumen, uns bei der anwesenden Presse für die gute Berichterstattung zu bedanken, insbesondere gilt unser Dank der Revue Fotografin für das gelungene Foto am 1.Mai in der Revue. Wer sich für weitere Informationen der Luxembourg Driving Association interssiert, kann unsere Webseite www.lda.lu aufrufen. |
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Fahrsportverein Kaiserslautern-Land e.V. : Abzeichenprüfung mit 17 Kindern und Jugendlichen
Seit der Gründung des Fahrsportvereins Kaiserslautern-Land hat unter der Federführung des Vorsitzenden Alexander Schneider Kinder- und Jugendförderung erste Priorität. Mit Spaß und möglichst kindgerecht bildet Schneider seit über 10 Jahren den Vereinsnachwuchs aus und führt die Kinder und Jugendlichen bis zu FN-Abzeichen und in den Turniersport.
Am 15. Mai war dann ein weiteres Mal High-Noon: 17 Teilnehmer-/innen traten zur Prüfung DFA III, DFA IV, DLA IV, Fahrpass bzw. Basispass Pferdekunde an.
Die Prüfung wurde von den Richtern August Mayer und Gerd Bastian abgenommen.
Andrea Menge, Cynthia Gessner, Jana Schneider, Janine Bechtloff, Joyce van der Meijden, Julia Banf, Lene Schneider, Lisa van der Meijden, Michelle Gensinger, Paula Schneider, Robin Haag, Sabine Haag, Vanessa Bechtloff haben den FN-Basispass erhalten.
Fahrpass und Deutsches Fahrabzeichen Kl. IV haben Carmen Banf, Ivo Schmitt, Lukas Punstein, Mara Lauer und Maria Haag erreicht.
Das Fahrabzeichen Kl. III und das Longierabzeichen Kl. IV hat Robin Mussel bestanden.
Der Dank des Fahrsportvereins Kaiserslautern-Land gilt allen Mitwirkenden an dem Erfolgsprojekt Abzeichenprüfung Kinder- und Jugendfahrschule, sowie den beiden Richtern Gerd Bastian und August Mayer.
Weitere Infos unter http://www.fahrsport-kaiserslautern.com/. Andrea Gormann-Kaiser |
Fahrturnier im Rodensteiner Land
Am 25. September findet auf der Anlage des RFV Rodenstein in Fränkisch-Crumbach ein Fahrturnier statt. Hierbei werden für Ein- und Zweispänner folgende Prüfungen der Kl. A angeboten: Dressur, Hindernisfahren und Kombiniertes Hindernisfahren. Bei den beiden ersten Prüfungen geht es um wichtige Punkte für die Kreismeisterschaft. Nachdem der RFV Rodenstein ein Jahr mit der 4-2-1 Challenge pausierte, möchte man sich in diesem Jahr auf die Ein- und Zweispänner konzentrieren. Die Prüfungen werden auf dem großen Springplatz ausgetragen.
Wer Fragen hat oder eine Ausschreibung möchte bitte Matthias Sponagel unter der Tel. 06164/5152800 anrufen oder per E-Mail unter: friesenteam-sponagel@online.de |
Traditionelle Osterveranstaltung in Leiberstung
Am Ostermontag den 25.04.2011 hatte der Reit- und Fahrverein St. Wendelin in Leiberstung alle Gespannfahrer und Reiter in der Umgebung zum traditionellen Ostersternritt eingeladen. Ab 11 Uhr hatten sich über 50 Reiter und Gespannfahrer auf dem Fahrplatz des Reit- und Fahrverein St. Wendelin zum einem Stell-dich-ein getroffen. Für Reiter und Fahrer gab es einen Bügeltrunk und für die Pferde gab es eine gelbe Erinnerungsschleife. Für das leibliche Wohl war auch bestes gesorgt.
Termin vormerken: Am 29. Mai findet auf der Trainings- und Fahranlage in Leiberstung bei Sinzheim das traditionelle Fahrturnier mit Teilnehmern aus dem gesamten südwestdeutschen Raum statt. Stefanie Landler |
ÖFAB in Immenhof
Im Lipizzanergestüt Immenhof war am Sonntag der große Tag für 10 Prüflinge. Fahrausbilder Rudolf Müll - auch bekannt als seriöser Züchter von Lipizzanern - stellte dem Richterkollegium nicht nur bestens ausgebildete Nachwuchsfahrer zu Abnahme der Prüfung vor sondern spannte, trotz nicht immer optimaler Wetterverhältnisse, herrliche, mit viel Vorwärtsdrang ausgestattete bildhübsche Lipizzaner an.
Dieser Tag dürfte allen Anwesenden - Prüflingen, Eltern und Verwandten - in ewiger Erinnerung bleiben. Als Gratulant gesellte sich auch Klaus Krzisch, Erster Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule, dazu . (Text und Bild: Wolfgang Csar) |
Fahrerlager für Kinder und Jugendliche in Höselhurst
Der schwäbische Reit- und Fahrverband veranstaltet dieses Jahr zum ersten Mal ein Kinder- und Jugendzeltlager bei dem alle Kinder und Jugendliche herzlich eingeladen sind, in die Welt eines Kutschers zu schnuppern und auch mal selbst die Leinen in die Hand zu nehmen. Selbstverständlich wird alles durch erfahrene Kutscher begleitet. Eingeladen sind alle Kids egal ob mit oder ohne Erfahrung auf dem Kutschbock. Der Spaß kommt bestimmt auch nicht zu kurz. Unter anderem sind geboten: zelten, Lagerfeuer mit Musik und Planwagenfahrten im schönen Günztal.
Veranstaltungsort ist das Vereinsheim der Fahrerfreunde Kammeltal u. Ug. e.V. in Höselhurst (Neuburg an der Kammel, an der B 16 zwischen Krumbach und Ichenhausen). Termin ist der 10.- 12.06.2011. Anmeldung und Infos bei Herrn Jörg Burghardt, Handy: 0151/19 40 33 39 oder
E-Mail: disziplinvertreter-fahren@gmx.de, Anmeldeschluss ist 15. Mai 2011. |
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24. Telgter Kutschenwallfahrt an Christi-Himmelfahrt
Die Kirchengemeinde St. Marien, der Reit-und Fahrverein „Gustav Rau“ Westbevern und die Stadt Telgte laden seit über zwei Jahrzehnten zur Telgter Kutschenwallfahrt ein. In diesem Jahr findet die Wallfahrt am 2. Juni 2011 statt.
Die Kutschenwallfahrt wurde erstmalig zum 750-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 1988 ins Leben gerufen und findet seither immer mehr Anklang. Aus dem Münsterland, Emsland und dem Sauerland reisen die rund 120 Pferdegespanne an.
Bereits am frühen Vormittag treffen die ersten Kutschen auf der Planwiese in Telgte ein. Ob Friesen, Isländer, Fjordpferde, Haflinger oder Mini-Pferde: Jeder Pferdenarr wird seine Freude an diesem Bild haben. Besonders die prächtig geschmückten Landauer, Wagonetten, Gigs, Federwagen und Münsterländer Jagdwagen versetzen jedes Jahr tausende Schaulustige ins Staunen.
Um 11:30 Uhr beginnt der Tag mit einer Wallfahrtsmesse unter freiem Himmel auf der Planwiese. Nach einer Mittagspause und einer kurzen Andacht werden die Kutschen einzeln vorgestellt. Die drei schönsten Kutschen werden von einer Fachjury prämiert.
Gegen 15 Uhr schlängelt sich der Kutschenkorso dann durch die historische Altstadt. Der Anblick der Kutschen und das Klappern der Hufe sind ein besonderes Ereignis, das einmalig in der Region Münsterland ist. |
| Hans-Jürgen Kummer, Krummhörn, mit seinem Lipizzanergespann im Hallentraining (Foto: Maike Kummer). | |
Ostfrieslands Fahrer eröffnen Trainingssaison
Ein zweitägiges Fahrtraining im Reitsport-Touristik-Centrum Ostfriesland Anfang März nutzten mehrere Fahrer vom Bezirksverband der Pferdesportvereine Ostfriesland, in Vorbereitung auf die Fahrsportsaison. Die infrastrukturellen und logistischen Möglichkeiten des RTC ermöglichen eine schonende Vorbereitung der Gespanne zu so frühem Zeitpunkt. Mit dem gezielten Fahrtraining berücksichtigte der Fahrtrainer Jonny Siebens, Holtland, den unterschiedlichen Leistungsstand der Gespanne. Er gab zahlreiche Hinweise auch für die häusliche Trainingsarbeit. Den Trainingsfleiß und die Intensität der Mitarbeit von Fahrern und Pferden begeisterten Siebens in besonderem Maße. Jonny Siebens |
5. Hessischer Landeswettbewerb „Tiergerechte Pferdehaltung“
Es ist unverkennbar: auch in den hessischen pferdehaltenden Betrieben hat sich in den letzten 10 Jahren ein spürbarer Wandel vollzogen. Nutznießer sind die in der Freizeitgestaltung und im Sport eingesetzten Pferde aller Rassen, Typen und Größen. Ein wichtiger Begleiter auf diesem Weg waren und sind das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie der Hessische Landesbetrieb Landwirtschaft.
1999 wurde erstmals ein Landeswettbewerb „Tiergerechte Pferdehaltung“ ausgeschrieben, der fortan alle drei Jahre wieder aufgelegt wurde. Längst gehört z.B. die Ständerhaltung zugunsten der Boxen- mit Paddockhaltung der Vergangenheit an. Der Gruppenhaltung der Pferde im Bewegungsstall wird immer mehr Bedeutung eingeräumt.
Der Wettbewerb untersucht die stallbaulichen Verhältnisse, den Umfang der Gruppenhaltung, den Bereich der Fütterung und das Bewegungsangebot im Sommer und während der Winterzeit.
Bevor sich die teilnehmenden Betriebe der Bewertungskommission stellen gibt es Gelegenheit, während einer Startveranstaltung aktuelle Informationen zum Verlauf des Wettbewerbes und den weiter verfeinerten Leitlinien „Pferdehaltung“ zu erhalten. Eine abschließende Betriebsbesichtigung bietet die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit Kollegen.
Die Auftaktveranstaltung findet statt am Mittwoch, den 23. März 2011, 10.00 Uhr auf dem Reiterhof Helmut Hardt, Flörsheimer Str. 66, Hattersheim-Eddersheim. Die Teilnahme ist frei, ein kleiner Imbiß wird gereicht. LLH, Petersen |
| Auch in diesem Jahr soll beim RFV St. Wendelin der Einstieg in den Vierspännersport ermöglicht werden. | |
RFV St. Wendelin Sinzheim
Auch in diesem Jahr soll wieder ein Turnier für Fahranfänger stattfinden, um eine erste Turnierteilnahme zu ermöglichen. Weiter können Zweispännerfahrer einen ersten Start im Vierspänner in Angriff nehmen. In 2010 hatten wir über 20 Nennungen, die Ponys und Großpferde wurden in den Prüfungen nicht getrennt. Dank kompetenter Richter hat sich das nicht nachteilig auf die Großpferde ausgewirkt. Auch in diesem Jahr laden wir unsere elsäßischen Fahrfreunde wieder ein, um die Beziehungen auch über die Landesgrenzen hinaus zu vertiefen und zu festigen. Ein hochmotiviertes Turnier- und Helferteam freut sich auf ein spannendes Fahrturnier. Alexander Panther
Die Eckdaten: 29. Mai 2011; 1sp, 2sp, 4sp; Po u.Pf; Klasse A; Offen für alle Leistungsklassen, Ausgeschrieben für Baden-Wüttemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Elsaß.
Weitere Informationen unter Telefon 0160-91151994 Alexander Panther(Turnierleitung) E-Mail: Alexander.Panther@gmx.de |
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Fahrertreffen im schwäbischen Buchloe: Viele Informationen und Austausch über die vergangene und kommende Turniersaison
Wie jedes Jahr trafen sich am 05.11.2010 die schwäbischen Fahrer zu einem „Erfahrungs“-Austausch und zur Information über die Turniere in Bayern. Jörg Burghardt, Disziplinvertreter des Verbandes der Reit- und Fahrvereine in Schwaben, wie auch die Aktivensprecherin des Verbandes Martina Müller begrüßten alle Anwesenden unter anderem den Ehrenvorsitzenden des Bezirkes Schwaben, Wulf Dieter Mittelstraß. Burghardt berichtete aus dem Arbeitskreis zur Förderung des Fahrsports in Schwaben und über ein durchgeführtes Wochenendtraining für Freizeitfahrer in Achsheim (Landkreis Augsburg). Seit dem Amtsantritt der beiden Vertreter des Verbandes diente das Trainingswochenende in Achsheim als „Versuchskaninchen“ für die Ausbildung und Trainingsmaßnahmen in den Vereinen. Burghard, der die Ausbildung durchführte berichtete von einem gelungenen Wochenende und hofft auf mehr Interesse von Seiten der Vereine. >>weiter lesen |
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Fahrkurs bei der Fahr- und Reitsportgemeinschaft Böhmetal
9 Teilnehmer haben den von der Fahr- und Reitsportgemeinschaft Böhmetal e.V. ausgerichteten Fahrlehrgang zum Führen von Pferdegespannen in der FN Fahrschule von Helma und Reiner Heming in Jarlingen erfolgreich absolviert.
Bei optimalen Wetterbedingungen übten die Teilnehmer ausgiebig das Fahren eines Ein- und Zweispänners im Straßenverkehr und Hufschlagfiguren auf dem Fahrplatz. Alle Teilnehmer bestanden unter den kritischen Augen der Richter Marie Luise Müller und Klaus Henning Kolster die Prüfung im oberen Notenbereich. Reiner Heming
Die Prüfung haben bestanden: DFA Kl.VI Hubertus Dieckert Ute Meyer Julia Kranz Claudia Aigner Conrad Hogrefe
DFA Kl. III Johanna Utermann Hans Phillip Dieckert Dominik Meyer
Basispass Pferdekunde Gerd Rüther |
| Heinrich Faßbender. Foto: Anja Zoske | |
Pfalzmeisterschaften im Holzrücken: Heinrich Faßbender aus dem Donnersbergkreis Titelträger 2010
Bei strahlendem Herbstwetter konnte der Fahrsportverein Kaiserslautern-Land seine Gäste empfangen. Volle Zuschauerränge und ein 11-köpfiges Starterfeld sind der Lohn für die Arbeit, die sich das erfahrene Turnierteam gemacht hat. Erstmals wurde die Meisterschaft auf der Pferdesportanlage von Andreas und Beate Hemmer (Fröhnerhof) ausgerichtet.
Der umgebaute Springplatz der Anlage forderte mit Baumbestand und festen Hindernissen aus Vielseitigkeitsreiterei und Fahrsport die volle Konzentration von Pferdeführer und Pferd. In buntem Herbstlaub präsentierten sich nicht nur der alte Baumbestand sondern auch die 19 Hindernisse des Holzrückeparcours. Besonders knifflig gebaut „…eben wie im Wald“ eine riesige (natürlich entstandene) Pfütze, die Linienführung, die Enge der Durchfahrten durch ein Baumstamm-V oder Teile des Fahrsporthindernisses. „Wir haben bewährte Schwierigkeiten wieder eingebaut. Dazu zählen die Überquerung von Läng- und Querhölzern, Motorsäge, die Umspannstation und der sehr enge Wendeplatz. Die Möglichkeiten haben sich jedoch durch die Nutzung vorhandener Anforderungen des Platzes wie der Wall, die Pfütze, echte Engstellen u.a. erweitert“, resümierte Parcourschef Alexander Schneider weiter. Besondere Schwierigkeit in diesem Jahr, dass abwerfbare Klötze die Fuhrleute zu präziser Linienführung anhalten sollten. Das eine oder andere Klötzchen fiel dennoch und brachte dem jeweiligen Paar 10 Strafsekunden in der Endabrechnung ein. >>weiter lesen |
Toller Sport wurde auf Norddeutschlands größter Fahrveranstaltung geboten
Wie in jedem Jahr machten sich über 100 Gespanne vom Klever Gutshof auf die Geländestrecke zur 27. Hubertusjagdfahrt der Gespannfahrer Steinburg. Die Strecke kann frei zwischen drei Alternativen 5, 12 und 15 Kilometern gewählt werden, je nach Lust und Laune, bzw. Kondition der Pferde/ Ponys. Da es für die Geländestrecke keine vorgeschriebene Zeit gibt, können die Fahrer dies ganz entspannt angehen lassen, bevor sie dann in die Hindernisse fahren. Das erste Hindernis führte durchs Wasser und dann zu den Strohballen. Durch den Wald dann zurück auf den Fahrplatz in das Hindernis Nr. 2 rundum den Baum. Hier wurde es für die meisten Fahrer sehr knifflig, weiter dann durch die Schlucht unter der Holzbrücke zu den Betonringen, dem Hindernis 3. Zuletzt dann in den Irrgarten, dem Hindernis Nr. 4. Jetzt geht es Richtung Ziel, da galt es die Pferde durch zu parieren, um keine Fehler in der Trabstrecke zu bekommen. Im Ziel angekommen wird die Gesamtzeit für alle 4 Hindernisse gemessen und anschließend gab es als Willkommensgruß im Ziel einen Sekt.
Haben die Fahrer den Samstag innerhalb der erlaubten Zeit und ohne Fehler hinter sich gebracht, starteten sie dann am Sonntag mit null Strafpunkten zum Kegelparcours, dort ging es dann um Fehler und Zeit. In 12 Abteilungen wurden die Schleifen ausgefahren. Hier gab es einige Überraschungen, aber auch die stets bekannten Sieger, wie Sandra Bies, die Landesmeisterin, mit ihrem Vierspänner, oder Uwe Krohn, Kadertrainer Schleswig Holstein. Mit Sara Franziska Schulz, Björn Rahlf, Hans Goldnick und Falko Mäkleburg trafen sich in Kleve viele Sportfahrer und Freizeitfahrer zum gemütlichen Abschluss der Saison, bei der immer wieder gut durchorganisierten Veranstaltung der Gespannfahrer Steinburg. Viele freiwillige Helfer machten den Aufenthalt angenehm in freundschaftlicher Atmosphäre für Teilnehmer und Gäste. P. Voß |
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Fahrertreffen in Buchloe
Am Freitag den 05.11.2010 um 19:00 Uhr findet im Gasthof Eichel, Rathausplatz 4 in 87807 Buchloe (Tel.: 08241 – 46 38) das schwäbische Gespannfahrertreffen statt.
>>zur Einladung |
| Bandltanz mit Schwarzwälder Füchsen. | |
2. Pferdefest mit Standartenweihe in Ohlstadt
Am Sonntag, den 3.Oktober fand bei herrlichem Sonnenschein zuerst eine Feldmesse und die Weihe der Leonhardi-Standarte durch Pater Horacio Lona aus Benediktbeuern auf der Wiese neben dem großen Reit- und Fahrplatzplatz auf dem Pferdehof Schwinghammer statt. Die nagelneue Standarte wird erstmals beim Leonhardi-Ritt in Murnau im November zum Einsatz kommen. Ein bunter Feldaltar, zünftige Trachten und Dirndl und blumengeschmückte Pferde gaben der Feldmesse einen würdigen Rahmen. Danach gab’s einen großen Festzug durch Ohlstadt. Voran die Reiter mit der Leonhardi-Standarte, dahinter die Trachtenkapelle Ohlstadt mit ihren Trommlern und Musikanten und die Gebirgsschützen-Kompanie. Es folgten Kutschen und historische Arbeitsgeräte gezogen von Pferden (vorwiegend Oberländer und Schwarzwälder Füchse). Dann füllte sich das Festzelt innerhalb weniger Minuten und die Hendl-Braterei mit den Helfern des Reit- und Fahrvereins Ohlstadt e.V. hatte alle Hände voll zu tun - da kam so richtig Wiesn-Stimmung auf. „Halb Ohlstadt“ und viele Gäste aus nah und fern waren gekommen um das Schauprogramm auf dem großen Reit- und Fahrplatz am Breitenweg mitzuerleben:
Neun Schaubilder gab’s darunter: Fahren mit Schwarzwälder Füchsen bis zum Fünfspänner, Kinderquadrille, Kinder auf Ponies, Kutschenvorführung (mit Irene Stoess, Frank Winkler-Schnittchen, Tomas Rest, Klaus Fischhaber, Rupert Bäcker und Mathias Sponagel), Bandltanz mit Schwarzwälder Füchsen, Fahren vom Sattel (Fahrschule) und dann die landwirtschaftlichen Geräte allesamt gezogen von Pferden „wie anno dazumal“ - auch mit praktischen Vorführungen: Heumachen (Wenden und Schwaden mit ihren Oberländern: Wolf Klaus aus Ohlstadt und Klement Noll aus Dießen), Pflügen (mit seinem Schwarzwälder Füchsen Josef Häusler aus Unterwiesenbach in Schwaben) und sehr dekorativ ein voll beladener Heuwagen (gefahren von Georg Schöttl mit seinen Südd. Kaltblütern). Im Festzug - aber aus techn. Gründen nicht auf dem Platz - noch zu erwähnen: der Baumschlitten von Josef Nebel aus Mittenwald ebenfalls mit Südd. Kaltblutpferden. Und danach natürlich der Hausherr – Martin Schwinghammer - als Höhepunkt mit dem Zehnerzug der Schwarzwälder Füchse; wieder gekonnt gefahren und ein eindrucksvolles Bild vor der wunderschönen Bergkulisse. Im Festzelt spielten die Musikapelle Ohlstadt, die Jungmusikerkapelle „RADLENKA“; nachdem bereits am Vorabend das „Hoagat Quintett“ zur Unterhaltung beigetragen hatte.
„A Hund is a scho“, der Martl Schwinghammer. Hat er doch zusammen mit seiner Frau Gertraud beim Pferdefest in Ohlstadt wieder eine perfekte Organisation zusammen mit dem Trachtenverein auf die Beine gestellt. H.-P. Junginger |
Hoch auf dem gelben Wagen – von Belzig nach Wittenberg
Zum Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010 fährt die Postkutsche der Titanen der Rennbahn auf der landschaftlich reizvollen Strecke von Belzig über Raben nach Wittenberg.
Postillione sind die Titanen-Frontmänner Burkhard und Thomas Haseloff mit ihrer langjährigen Stammbesetzung. Sie kutschieren das Transportmittel aus vergangenen Zeiten auf einer historischen Poststraße. Die im Jahr 1872 zu Zeiten der Kaiserlichen Post gebaute und 1982 in Polen restaurierte Postkutsche, ziehen sechs Rheinisch-Deutsche Kaltblüter des Brücker Kaltbluthofes Haseloff, allen voran der 14 jährige Jumper. Sie bietet bis zu 15 Fahrgästen Platz. Die Passagiere können in gemächlichem Tempo erleben, wie früher die Post transportiert wurde und sich Reisende zu ihrem Ziel bringen ließen.
Zuletzt war das Gespann bei den „Titanen der Rennbahn“ zu bewundern. Ein Planwagen, welcher im vorigen Jahr mit den Titanen on Tour von Brügge nach Brück unterwegs war sowie ein mit vier Kaltblütern bespannter Kremser, begleiten die Aufsehen erregende schwarz-gelbe Schönheit.
Schaulustige und Interessierte haben die Möglichkeit, auf dem Kremser soweit die Plätze ausreichen, den Streifzug durch den Fläming mitzuerleben.
Abfahrt in Belzig ist 10.00 Uhr, Zwischenstopp auf Burg Rabenstein zwischen 12 und 13.30 Uhr, geplante Ankunft in Wittenberg gegen 17.00 Uhr, dort ebenfalls Festveranstaltung auf dem Schlosshof. Rückfahrt von Wittenberg ist am Montag, den 13.09.2010, gegen 9.00 Uhr.
Mitfahrmöglichkeit am 12.09.2010 Bad Belzig – Wittenberg oder am 13.09.2010 Wittenberg – Bad Belzig, jeweils über Burg Rabenstein
Ab 2011 regelmäßige Postkutschenfahrten weitere Auskünfte:
Thomas Langer Tel: 033841/31375 Fax: 033841/441334 Funk: 0151/58109268 E-Mail: info-postkutsche-flaeming@t-online.de |
Orientierungsfahrt in Hesel
Die von den Fahrsportlern des Reit- und Fahrvereins Hesel ausgerichtete Orientierungsveranstaltung am vorletzen Augustwochenende fand in Pferdesportkreisen eine erfreulich gute Zustimmung. Über 100 große und kleine Pferdefreunde gingen hoch zu Roß oder mit dem Gespann auf den angebotenen Kurs von wahlweise 10km, 20km oder 26 km.
Der Kurs führte sowohl durch die ortstypische Wallheckenlandschaft der Geestdörfer Hesel, Brinkum und Nortmoor, wie durch die unendliche Weite des Nortmoormer Hammrichs. Die aus allen Teilen Ostfrieslands, dem Ammerland und Frieslands angereisten Teilnehmer zollten der Hauptorganisatorin Frau Gertrud Boekhoff und ihrer Mannschaft höchtes Lob für die perfekte Vorbereitung und Organisation.
Die Teilnehmer verabschiedeten sich am frühen Nachmittag nach einem gemeinsamen Abschlußessen . Die nächsten Veranstaltungen dieser Art richten der Reit- und Fahrclub Moorlage sowie die Fahrsportgemeinschaft Hollsand aus. Jonny Siebens
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Jagd- und Kutschengala in Oberschleißheim
Am Sonntag, 5. September 2010, findet die Historische Jagd- und Kutschengala im Schlosspark von Oberschleißheim statt. Toni Wiedemann, Präsident und Master des Bayerischen Schleppjagdvereines und der Bayerische Reit- und Fahrverband veranstalten auch in diesem Jahr die Gala vor der barocken Kulisse von Schloß Schleißheim. Historische Gespanne, Barockreiter, Jagdhornbläser oder die Vorführung einer hinter der Hundemeute gerittenen Schleppjagd versprechen einen abwechslungsreichen Sonntag. Sabine Rehage
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Fahrsport-Tag in Stelle
Die Fahrsport-Gruppe Elbe-Geest e.V. richtet am Sonntag, 29.08.2010 ihren schon traditionellen FahrSportTag aus.
Erwartet werden 25 Gespanne die antreten um sich in der Dressur, dem Kegelfahren, Geländefahren und in der „Jagd nach Punkten“ zu messen.
In der Pause wird ein Par de Deux auf Kaltblütern gezeigt.
Für Verplegung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Volker Thiebach
E-Mail: Fahrsport@t-online.de Internet: http://www.fsg-stelle.de/ |
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Pferde-Fahr-Fest in Bad Segeberg – Freitag 27. August bis Sonntag 29. August 2010
Hochkarätiger Fahrsport erwartet die Pferdefreunde in Schleswig-Holstein am letzten August-Wochenende.
Die Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg richtet in 2010 die Landesmeisterschaften der Zweispänner in der S-Klasse und M-Prüfungen für Ein-und Vierspänner aus. Dazu kommen am Sonntag Jugendprüfungen des Holsteiner Jugend-Cups.
Mit mehr als 65 gemeldeten Gespannen ist für ein volles Programm also gesorgt. Darunter sind auch Holsteins erfolgreichste Fahrer von 2010: Mareike Harm - amtierende Weltmeisterin der Einspänner-Pferde, Robert Blender – Landesmeister Vierspänner-Pferde, Vize-Deutscher-Meister Stefan Koch mit Zweispänner Ponys und Titelverteidiger in der Landesmeisterschaft Zweispänner Pferde Sönke Hansen.
Bereits am Freitag, dem 27.August ab 12 Uhr werden auf dem Landesturnierplatz stilvoll herausgebrachte Gespanne in den Dressurprüfungen der Klassen M und S zu sehen sein.
Am Samstag von 8 bis ca.17Uhr wird es dann auf der Ihlheide rasant. Mit heißen Rädern und fliegenden Hufen geht es dort um Siege und Platzierungen in den Geländeprüfungen. Die vielfältigen Hindernisse, unter anderem eine Wasserdurchfahrt und ein Brückenhindernis, sind dort zentral angeordnet und somit sehr gut einzusehen.
Das abendliche Schauprogramm beginnt am Freitag um 20Uhr und am Samstag um 19Uhr.
Um Präzision und Schnelligkeit geht es beim abschließenden Hindernisfahren, das am Sonntag ab 9Uhr noch einmal Hochspannung auf dem Landesturnier-Platz an der EutinerStrasse verspricht. Der Tag endet am späten Nachmittag mit den eindrucksvollen Bildern der großen Sieger- und Meisterehrungen.
Die Zuschauer erwartet ein tolles Wochenende rund um den Pferde-Fahr-Sport für die ganze Familie. Stefanie Kallies |
Fahrer-Jugend-Camp in Futterkamp 2010: „Pferde – Fahrsport“
Maislabyrinth, Kälberzählen und Turniererfahrung Vom 19. bis 24. Juli wurde die Lehr- und Versuchsanstalt Futterkamp von 24 Kindern mit ihren 4 Betreuerinnen und wechselnden Trainern belebt. Aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und sogar aus Südtirol reisten die fahrsport-begeisterten Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 17 an, um eine Woche rund um‘s Kutsche fahren zu erleben.
Die Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg e.V. bot ein Jugend-Camp der fahr-sportlichen Art an. Der Kurs wurde von Tina Demandt, Uta Alves, Stefanie Kallies und Jürgen Lamp durchgeführt. Mit diesen qualifizierten Betreuern und erfahrenen FN-Trainern hatten die Jugendlichen immer die richtigen Ansprechpartner vor Ort. Dazu kamen wechselnde Trainer zur Unterstützung. Gefördert wurde das Jugend-Sommer-Camp vom Pferdesportverband SH, der Sportjugendförderung SH, Firmen und privaten Sponsoren.
Jeden Tag gab’s „fahren satt“, natürlich mit der dazugehörigen Theorie für Anfänger und Fortgeschrittene. So hatten die meisten Kinder in dieser Woche das erste Mal die Leinen der Schulgespanne in der Hand und bekamen individuellen Unterricht auf der Kutsche. 6 Jugendliche kamen mit ihren eigenen Ponys und bereiteten sich intensiv auf die kommende Turniersaison vor.
Theoretisches Lernen stand auch auf dem Programm und 16 Kinder absolvierten am Ende des einwöchigen Camps die Abzeichen „Basispass“ bzw. „Kleinen-Hufeisen-Fahren“ erfolgreich. Kursabschluss war die Teilnahme am Jugend-Cup, Samstagnachmittag in Futterkamp. Fortgeschrittene Jugendliche zeigten ihr Können in Dressur und Kombiniertem Hindernis-Fahren. Anfänger und Neulinge präsentierten ihr Gelerntes vor Eltern, Familie und Richtern im Stil-Hindernis-Fahren und sammelten so erste Turniererfahrung.
Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Das Maislabyrinth und der dazugehörige Erlebnisgarten in Futterkamp wurde erforscht, in der Ostsee gebadet, eine Rallye auf der großzügigen Versuchsanstalt bewältigt. Dabei war eine gute Kenntnis des Geländes ebenso hilfreich, wie das Zählen der Kälber in den Laufställen und das Wissen rund um Pony-Farben. Auf dem Volleyball-Feld fanden sich immer einige Kinder zum Ballspiel, der Bollerwagen diente in den „Fahrpausen“ als Kutschenersatz, die Ponys wurden versorgt und Maskottchen-Hund Nelly hatte ganz viel Tobe-Programm.
Die Fahrergemeinschaft SH/HH und das LVZ Futterkamp planen bereits das nächste Fahrer-Jugend-Sommer-Camp für 2011 und schon jetzt wollen die meisten Kinder wieder beim „fahren satt“ dabei sein. Stefanie Kallies |
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Großes Fahrturnier in Greffen
Am letzten Wochenende im September ist der kleine Ort Greffen in Westfalen, wieder das Ziel vieler Pferdefreunde. Besonders die Anhänger des Fahrsports werden dort auf ihre Kosten kommen. Auf dem Hof Rohmann an der Schemmannsheide ist dann der Kampf um eine gute Platzierung eröffnet. Erwartet werden bis zu 100 Gespanne. Drei unterschiedliche Finale werden bei diesem Turnier ausgetragen. Die Kreismeisterschaft des Kreis Gütersloh der Ein-und Zweispänner. Der "Westfalen-Cup", bestehend aus fünf voraus gegangenen Turnieren für Zweispänner Pferde. Infos unter http://www.westfalen-cup.de/ . Und zum ersten Mal der "Münsterländer Mannschafts-Cup". Letzterer steht unter dem Motto, die Gemeinschaft innerhalb der Vereine aber auch unter den Vereinen zu fördern. Auch hier gilt es an fünf Turnieren teilzunehmen. Alles in allem verspricht es ein aufregendes Wochende zu werden. Es wird Fahrsport vom Feinstem geboten. Am Samstag beginnt ab 9.00 Uhr das Dressurfahren. Dort werden die Fahrer/-innen in den Disziplinen der Klasse E, A, M geprüft. Beim anschließendem Hindernisfahren ist dann die Geschicklichkeit und Schnelligkeit der Pferd gefragt. Die Attraktion ist ein neues Hindernis, das viel Geschick von jedem einzelnem Gespann abverlangt. Am Sonntag beginnt das Geländefahren so gegen 9.00 Uhr. Kurze Wege sichern den Besuchern einen tollen Blick auf jedes Hindernis. Besonders das Wasserhindernis ist immer wieder ein Anziehungsmagnet. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Selbst gebackene Kuchen und Torten sowie eine gute Tasse Kaffee laden zum Verweilen im Festzelt ein. Kerstin Böttiger |
| Frederick Johannhardt war der beste Fahrer des Tages. | |
Fahrturnier in Ströhen
Beim Einsteiger-Fahrturnier in Ströhen am Tierpark starteten Nachwuchsfahrer der Fahrgemeinschaft Böhmetal mit einer 8-köpfigen Mannschaft.
Frederick Johannhardt ( 17 Jahre) gewann mit seinem neuen Pferd Cezanne die Dressur (WN 8,6), das Stilhindernisfahren, wurde beim kombinierten Hindernisfahren Zweiter und gewann die Kombination. Hans Phillip Dieckert (13 Jahre) belegte bei den Pony-Einspännern in der Dressur den dritten Plat mit Evita. Sophie Lemke ( 12 ahre) wurde beim Stilhindernisfahren der Pony-Einspänner mit Bille Zweite (WN 7,4) und in der Kombi Vierte. Marvin Tauchnitz belegte mit Bepone den vierten Platz bei den Pony-Einspännern im kombinierten Hindernisparcour mit festen Hindernissen. Michel Sichon wurde belegte in de Kombi Pony-Zweispänner mit Max und Linus den 5. Platz. Reiner Heming |
Märchenhafte Woche bei den Pferdefreunden Fröndenberg
In der Woche vom 05.07. - 09.07. 2010 ging es bei den Pferdefreunden Fröndenberg märchenhaft zu.
Im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 nahm der erst im letzten Jahr gegründete Fahrsportverein "Pferdefreunde Fröndenberg" zusammen mit dem "Kleinen Volk" aus Berlin an einer Reise in das Mittelalter teil - veranstaltet durch das ZIB (Zentrum für Information und Bildung) in Unna. Zu dem "Kleinen Volk" gehören Märchenerzähler, Gaukler und Zauberer. Diese wurden mit Kutschen der Pferdefreunde fünf Tage lang im gesamten Stadtgebiet Unna von Schule zu Schule und Kindergärten gefahren.
Dabei waren die beiden eingesetzten Kutschen ebenso wie die 6 Pferde und die Helfer auf Mittelalter getrimmt. Allen 30 Helfern der Pferdefreunde hat diese Aktion sehr viel Spaß gemacht, obwohl die Aktion mit einem hohen organisatorischem Aufwand verbunden war.
Aber der herzliche Empfang an allen Schulen durch die Kinder machte alle Mühe wieder wett. Besonders beeindruckend war der Besuch der Lebensarche in Unna, wo wir den dort lebenden behinderten Kindern eine große Freude mit den Pferden und den mitgebrachten Künstlern machen konnten. Jörg Stöcklein |
Sommerfest beim Rheinisch-Bergischen Fahrverein Marienheide e.V.
Am Sonntag den 11.07. 2010 feierte der Rheinisch – Bergische Fahrverein Marienheide e.V. sein obligatorisches Sommerfest. Der herrliche Sommertag war programmseitig von vielen Höhepunkten gespickt. Eine grosse Zahl von Mitgliedern und Pferdefreunden hatten sich am vereinseigenen Gelände am Henneckenbruch in Kotthausen eingefunden.
Die Sportwartin Sandy Chiodo hatte mit ihren Helfern einen Fahrparcour aufgebaut. Hier konnten sich die anwesenden Gespanne in puncto Schnelligkeit u. Geschicklichkeit messen. Zu den weiteren Höhepunkten gehörten eine Reitvorführung im Damensattel.
Das man auch durch einen Hindernisparcour Holz rücken kann, stellte Hans-Otto Bellingrodt mit seinem süddeutschen Kaltblut Moritz unter Beweis. Moritz zog die angehängten Baumstämme mit Bravour durch die eng gestellten Hindernisse.
Die gute Stimmung auf dem Gelände wurde noch durch einige Ehrungen angeheizt. Einigen Mitgliedern wurde für 10 – 20 u. 25 jährige Vereinszugehörigkeit eine Urkunde und eine Plakette verliehen. Vom ersten Vorsitzenden Hans Biesenbach wurden 4 silberne Ehrennadeln für 25 jährige Mitgliedschaft an Ulrich Selbach, Klaus Neuhoff, Barbara u. Bodo Kürschgen überreicht.
Für besondere Verdienste auf Vereins.- u. Kreisebene erhielt Hans-Otto Bellingrodt die Ehrennadel des Rheinischen Pferdesportverbandes in Gold. Die frisch gebackene Kreismeisterin Zweispänner Pony (Klasse E), Dorothee Elfers konnte ebenfalls von den anwesenden Mitgliedern begrüsst werden. Harald Schmidt
Weitere infos unter www.rb-fahrverein.de |
| Ihr erster Turnierstart bescherte Andrea Girard vom FRZV Asbacher Land e.V. mit dem Welsh A Gespann Mexx und Jolly-Jumper den Sieg in der kombinierten Wertung der Zweispänner für Pferde und Ponys Klasse E. | |
Strahlende Sieger in Reichshof Eiershagen
Bei hochsommerlichen Temperaturen veranstalteten die Fahrsportfreunde Reichshof e.V. ein ereignisreiches Turnier am vergangenen Wochenende. Am Samstagmorgen begann bei noch erträglichen Temperaturen das Dressur- und Hindernisfahren für Pferde und Ponys der Klassen E und A. Hier konnte in der Dressurprüfung für Pferde der Klasse A Vanessa Braun von den Fahrsportfreunden Reichshof e.V. mit ihrem Pferd Tanja den ersten Platz belegen. In der kombinierten Wertung Hindernisfahren Zweispänner für Pferde und Ponys der Klasse E sicherte sich Dorothee Elvers vom Rheinisch Bergischen Fahrverein den ersten Platz.
Am Sonntag erwartete die Teilnehmer und Zuschauer eine anspruchsvolle Geländestrecke. In rasanter Geschwindigkeit meisterten die Gespanne bei hochsommerlichen Temperaturen die drei Kilometer lange Geländestrecke mit vier festen Hindernissen. Mit Spannung verfolgten die Zuschauer das Geschehen. Einige Gespanne hatten mit den zum Teil extra für diesen Tag neu gebauten Hindernissen kniffelige Aufgaben zu meistern und wurden dafür mit dem Beifall der Zuschauer belohnt. Am Ende des Tages standen nun die Kreismeister fest: Rajko Jovic von den Fahrsportfreunden Reichshof e.V. wurde mit seinem Haflingergespann Starlight und Sunshine Kreismeister Zweispänner Ponys Kl. A. Das zweite Mal Gold holte sich Rajko Jovic im Einspänner Ponys Klasse A. Den Titel Kreismeister Zweispänner Pferde Klasse A holte sich Jürgen Hermann ebenfalls von den Fahrsportfreunden Reichshof e.V. Dorothee Elfers vom Rheinisch Bergischen Fahrverein wurde Kreismeister Zweispänner Pferde und Ponys Klasse E. Der Titel Kreismeister Einspänner Pferde Klasse A ging an Christian Nebeling von den Fahrsportfreunden Reichshof e.V. mit Vicky.
Alle Ergebnisse der beiden Turniertage und eine Fotogalerie finden Sie im Internet unter http://www.fsf-reichshof.de/ Elke Kraus |
| „Bella-Granata“, Siegerstute 3jährige Deutsches Sportpferd 2009 (Foto: Kirstin Weigel) | |
5. Sächsisch-Thüringisches Stutenchampionat am 10. Juli 2010 im Reitstadion Gera-Milbitz
Am kommenden Wochenende findet am 10. Juli 2010 im Reitstadion Gera-Milbitz das 5. Stutenchampionat des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen e.V. statt. Aus dem gesamten Einzugsgebiet der Freistaaten Sachsen und Thüringen treffen sich die Pferdezüchter mit ihren besten Stuten der Rasse Trakehner, Deutsches Sportpferd, Schweres Warmblut, Kaltblut, Haflinger, Edelbluthaflinger, Deutsches Reitpony, Welsh Pony, Shetlandpony und Spezialrassen des Eintragungsjahrganges 2007 bis 2010, um den Titel „Siegerstute“ in ihrer jeweiligen Rassegruppe zu erringen und den Titel „Staatsprämienstute“ oder „Staatsprämienanwärterin“ verliehen zu bekommen. Die Qualität der ausgewählten Stuten verspricht anspruchsvolle Wettkämpfe.
Am 14./17. und 18. Juli 2010 stellen sich dann die Fohlen des Geburtsjahrganges 2010 den kritischen Augen der Bewertungskommission. Am 14./17. Juli 2010 werden die Fohlen des Zuchtbezirks Thüringen im Reitstadion Gera-Milbitz und am 18. Juli 2010 die Fohlen des Zuchtbezirks Sachsen auf der Reitanlage in Kalkreuth vorgestellt. Detaillierte Informationen erhalten Sie am 09. Juli 2010.
Daten und Fakten auf einen Blick: 5. Sächsisch-Thüringisches Stutenchampionat Wann: 10. Juli 2010 Wo: Reitstadion Gera-Milbitz, Milbitzer Str. 34, 07548 Gera Eintrittspreise: 5,- Euro/ Tageskarte Veranstaltungsbeginn: 9.00 Uhr
Veranstalter und Informationen: Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. Käthe-Kollwitz-Platz 2 01468 Moritzburg Tel.: 035207/89630 Fax: 035207/89640 Email: info@pzvst.de Internet: http://www.pzvst.de/ |
| Gertrud Boekhoff, Hesel, mit ihrem Ponyzweispänner in einem von drei ausgeflaggten Geländehindernissen. Jonny Siebens und Wilhelm Rottwinkel geben Tips. | |
Geländefahrtraining in Ostfriesland
Der Bezirksverband der Pferdesportvereine Ostfriesland bot seinen Fahrern ein Geländerfahrtraining der Klasse A und M an. Auf der dafür hervorragend präparierten Fahrsportanlage der Fahrsportgemeinschaft Hollsand gaben der ostfriesische Stützpunktrainer Fahren, Jonny Siebens, Holtland und der erfolgreiche Fahrer und Fahrtrainer Wilhelm Rottwinkel, Friedeburg, ihr Wissen an die Trainingsteilnehmer weiter.
Das seit einigen Jahren vom ostfriesischen Bezirksverband organisierten Fahrtraining erfreut sich bei den aktiven Turnierfahrern wachsender Beliebtheit. Neben dem Dressurtraining stehen regelmäßig auch das Hindernis- und Geländefahrtraining auf dem Jahresprogramm.
Ein weiteres Training in der laufenden grünen Saison wird es in Ostfriesland noch geben, bevor im Frühjahr 2011 erneut ein Hallentraining angeboten wird. Jonny Siebens |
| Julius Demandt hat sich mit seinem Welsh-Zweispänner für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert. | |
Fahrerjugend aus Schleswig-Holstein qualifiziert sich für die erste Deutsche Jugendmeisterschaft
In diesem Jahr ist es zum ersten Mal gelungen, unter der Leitung von Rudolf Temporini, eine Deutsche Jugendmeisterschaft der Fahrer ins Leben zu rufen. Sie findet vom 5.-8. August 2010 in Viernheim (Hessen) statt. Die Deutsche Jugend Meisterschaft U 25 wird in der Klasse M ausgetragen. Aus Schleswig-Holstein hat sich dafür bereits Louise Hansen aus Schleswig mit Ihrem Pony 2-Spänner qualifiziert. Weitere Jugendliche hoffen noch darauf, die nötigen Qualifikationpunkte auf den anstehenden Turnieren sammeln zu können. Für das Bundesnachwuchschampionat U 16 sind Anna Lena Been aus Windeby (Pony 1-Spänner) so wie Julius Demandt aus Schacht-Audorf (Pony 2-Spänner) bereits startberechtigt.
Die Mannschaftsführer Jürgen Lamp und Tina Demandt hoffen auf drei weitere Qualifizierungen, so dass Schleswig- Holstein in beiden Klassen mit je einer Mannschaft vertreten sein kann. Für die Mannschaftswertung sind jeweils drei Fahrer in drei verschiedenen Anspannungsarten gefordert. Je nach Größe der entsendenden Landesverbände dürfen 4 bis sechs Teilnehmer für das Turnier genannt werden. Für Schleswig-Holstein sind 6 Startplätze vorgesehen. Im Nachwuchschampionat wird neben der Wertung in den klassischen Fahrprüfungen wie Dressur, Hindernisfahren und Geländefahrt das können im Umgang mit dem Pferd und das theoretische Fachwissen abgefragt. Für die jugendlichen Fahrer wird es eine große Herausforderung aber die Teilnahme sicher auch eine bleibende Erinnerung. Tina Demandt |
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Rossererfest 2010 in Bad Feilnbach: Die ideale Kombination aus Zucht und Sport
Die Pferdefreunde am Wendelstein e.V. veranstalten vom 30. Juli bis 01. August 2010 erneut das traditionelle Rossererfest in Bad Feilnbach. In diesem Rahmen werden heuer die Bayerischen Jugendmeisterschaften im Fahren und die Oberbayerischen Zweispännermeisterschaften ausgetragen. Außerdem kämpfen die besten Nachwuchsfahrpferde in der einzigen Qualifikationsprüfung in ganz Bayern um das Ticket zum Finale des Bundeschampionats in Warendorf. Diese hochdotierte Veranstaltung wird zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus dem benachbarten Österreich anlocken. Spannende Wettkämpfe und hochkarätiger Sport sind also garantiert.
Doch nicht nur sportlich kann das Rossererfest 2010 aufwarten. Auch in Sachen Zucht ist einiges geboten. Bereits zum dritten Mal nach 2002 und 2006 findet in Bad Feilnbach das Oberbayerische Haflinger-Fohlenchampionat statt. Am Sonntag, den 01. August 2010, kommen hierfür ca. 80 Haflingerhengst- und Stutfohlen nach Bad Feilnbach. Die besten oberbayerischen Fohlen qualifizieren sich dabei zum Süddeutschen Fohlenchampionat in München. Veranstaltet wird das Championat von der Haflinger-Zuchtvereinigung Oberland und in Zusammenarbeit mit dem Oberbayerischen Pferdezuchtverband.
Ein besonderes Schmankerl bieten die Pferdefreunde am Wendelstein am Sonntag ab ca. 14:00 Uhr im Rahmen der Siegerehrungen und des Schauprogramms. Claus Luber, bekannt als Kampfwagenfahrer aus dem Musical „Ben Hur“, wird mit seinen vier rasanten Haflingerhengsten die Erde zum beben bringen. Aber auch weitere hochkarätige Schaunummern lassen das Schauprogramm zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
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Titanen der Rennbahn: Vogtländer Geißen vor dem kleinsten Bierwagen der Welt
Zum Höhepunkt des ersten Titanentages, am Sonnabend, den 26.Juni, zur Parade von über 50 Feuerwehroldtimern bringt der Vogtländer Carsten Eibisch eine ganz besondere Feuerwehr mit. Extra für die 9. Titanen hat der Zimmerermeister die "GCE 2Z 30" Feuerspritze im Kleinformat nachgebaut. Gezogen wird sie auf dem Foto von den Deutschen Edelziegen Peter, Paul, Claus und Max. Auf dem Kutschbock sitzt Tochter Susann als „Wehrleiter“. Sie wird im August zwei Jahre und reist mit Papa Georg Carsten mit nach Brück. Inzwischen hat der Vogtländer noch einen weiteren Wagen für seine Ziegen und vor allem für die Titanen der Rennbahn gebaut, den kleinsten Bierwagen der Welt. Er trägt die Aufschrift „Brauerei E.M. Denk Zwota“. Familie Eibisch bewohnt die ehemalige Brauerei, in der seit 1970 allerdings kein Bier mehr gebraut wird. Feuerwehr und Bierwagen will der Vogtländer in der Titanenshow sechsspännig vorstellen. Dann kommen zu den vier Geißen noch Paul und ein zweiter Max hinzu. Zweimal in der Woche trainiert Eibisch mit den Ziegen, um die Kondition zu halten und das Fahren nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen. Damit die Böcke nicht auf andere Gedanken kommen, marschiert bei öffentlichen Auftritten stets eine Begleitperson neben den Leittieren, dem braunen Max und dem weißen Claus. Die Geißen, wie sie im Vogtland heißen, werden zwar nach der berühmten Fahrlehre Achenbach kutschiert, haben aber kein Gebiss im Maul. Mittlerweile sind 9 Böcke und 2 Ziegen fahrtüchtig. Bereits im vergangenen Jahr zeigten sie vierspännig bei den Titanen der Rennbahn ihr Können. Die erste „offizielle Fahrt“ unternahm das Geißengespann Pfingsten 2004 zum Fassanstich beim Stadtfest in Klingenthal. Am 5. November 2008 erfreuten sie ein Millionenpublikum in der 333. Folge der Sendung „Außenseiter Spritzenreiter“. Inzwischen sind sie für viele Volksfeste gebucht.
Neben der Nienhagen Fox – Hound – Meute und dem einmaligen Ziegen-Sechserzug aus dem Vogtland mit dem kleinsten Bierwagen der Welt bietet das Titanen Programm am 26. und 27. Juni viele Überraschungen. So die historische Postkutsche, die am Sonntag, den 27. Juni, mindestens 14 Kaltblutstuten und 14 muntere Fohlen ziehen. Über 300 vierbeinige Kraftpakete und über 150 Gespanne aus Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Österreich und der Schweiz zeigen sich bei spannenden sportlichen Wettkämpfen hoch zu Ross, vor dem Kutschbock, zwölfspännigem Römerwagen oder Tonnen schweren Zugschlitten. Für die erwarteten 20.000 Zuschauer sorgen 100 niveauvolle Marktstände. Streichelzoo, Rummel, Hüpfburg und Quads warten auf die Kinder. Auftakt der 9. Titanen der Rennbahn ist wieder das renommierte Championat der Rheinisch-Deutschen Kaltblutfohlen mit Stuteneintragung und Vorstellen der Fohlen vor den Verbandszuchtrichtern am 25. Juni ab 8 Uhr in der Wettkampfarena. |
1. Fahrsportveranstaltung im Märkischen Kreis
Am 08.05.2010 fand die erste Fahrveranstaltung im Märkischen Reiterverband statt. Der RFV Rosmart e.V. hatte im Rahmen seines alljährlichen Orientierungsrittes „Rund um Rosmart“ die WBO Ausschreibung auch für Kutschen erweitert. Neben der 12 Km langen Geländefahrt, in der es u.a. galt Geschicklichkeitsaufgaben zu absolvieren, traten die Fahrer anschließend in zwei Umläufen im Hindernisfahren gegeneinander an. Das Teilnehmerfeld bestand aus 10 Gespannen aus der näheren Umgebung. Christian Mette sicherte sich im Zweispänner einen Doppelsieg, da er die Geländefahrt sowie das Hindernisfahren knapp für sich entscheiden konnte. Wie Alexander Zuchowski, 1. Vorsitzender des RFV Rosmart e.V., gegenüber dem Verband äußerte, sei dies wohl nicht die letzte Veranstaltung für den Fahrsport gewesen. Aufgrund des großen Zuschauerinteresse, sowie die positiven Stimmen zur Organisation und der Wunsch der Teilnehmer auf Wiederholung im nächsten Jahr, ist damit zu rechnen, dass diese Fahrprüfung einen festen Platz im Terminkalender des Märkischen Reiterverbandes einnehmen wird. Der MRV würde sich wünschen, das weitere Vereine dem Beispiel des RFV Rosmart folgen und somit weitere Fahrveranstaltungen das Angebot bereichen. Wie Alexander Zuchowski bekundete, ist man auch bereit mit anderen Vereinen so kooperieren, damit in Zukunft die Möglichkeit besteht auch in der Disziplin Fahren einen Kreismeister zu ermitteln.
Eindrücke von der WOB Prüfung sind unter http://www.rfv-rosmart.de/ zu finden. Volker Spähr |
| Kreismeister bei den Pony-2-Spännern: Svenja Wenzel (Max/Bille), Böhmetal. | |
Fahrturnier auf Hof Bömme
Das Turnier der Klasse A auf Hof Bömme am vergangenen Wochende übertraf in punkto Nennungsergebnis die Erwartungen des ausrichtenden Vereins bei weitem. 70 Fahrer mit über 100 Ponys und Pferden waren für zwei Tage in Dorfmark bei Familie Sichon/Lütjens zu Gast. Fast 200 Starts machten ein straffes Programm erforderlich.
Alle bekannten Fahrer der A-Klasse hatten für das Turnier genannt, so dass durch die große Leistungsdichte spannende Wettkämpfe geboten wurden.
Am Samstag fanden die Dressuraufgaben und Hindernisfahrten und am Sonntag das Geländefahren statt, bei denen sich unsere Kreisfahrer gut behaupten konnten. Frederick Johannhardt vom gastgebenden Verein, der Fahr- und Reitsportgemeinschaft Böhmetal e.V. gewann mit Cezanne die A-Dressur Pferde mit der Wertnote 7,2. Sein Vereinskamerad Hendrik Sichon wurde in dieser Prüfung mit Lukas Vierter. Im Hindernisfahren Pferde Einspänner und Geländefahren konnte Karl Heinz Hellberg von den Sachsenreitern mit Carlo auf den 4. und den 3. Platz fahren , was inder Kombi für einen 4. Platz reichte. Bei den Zweispänner Pferde belegte Reiner Heming von der FRG Böhmetal mit Barney und Epomeo in der Dressur den vierten, im Kegelfahren den dritten und in der Komi den vierten Platz. Wienke Sichon (FRG Böhmetal) erang mit Moritz im Hindernisfahren Pony Einspänner den 5. Platz. Den gleichen Platz belegte Svenja Wernzel (FRG Böhmetal) bei den Pony Zweispännern im Hindernisfahren mit Bille und Max.
Die neue Geländestrecke stieß bei allen Fahrern auf Begeisterung.
Oliver Schulze (stellv. Landrat) übernahm in Vertretung des Schirmherrn Manfred Ostermann (Landrat) die Siegerehrung der Kreismeister und lobte die gut organisierte Veranstaltung und die gute Jugendarbeit im Kreis Soltau Fallingbostel. Der Vorsitzende des Kreisreiterverbandes Bernd Block über nahm die Sprecherfunktion und unterhielt die Zuschauer und Gäste mit Hintergrundwissen gespickten kurzweiligen Kommentierungen. Das Highlight am Schluß der Vertanstaltung war die Pony Verlosung. Verlost wurde ein 4 jähriger Pony Hengst, der bei einer Fahrerfamilie ein nettes neues Zuhause fand. Die Gesamtergebnisse der Veranstaltung sind unter http://www.fahrsport-boehmetal.de/ einzusehen.
Kreismeister 2010:
Pferde Einspänner: 1. Frederick Johannhardt (Cezanne), Böhmetal 2. Karl-Heinz Hellberg (Carlo), Sachsenreiter 3. Hendrik Sichon (Lukas), Böhmetal
Pony Einspänner: 1.Wienke Sichon (Moritz 1), Böhmetal 2.Marvin Tauchnitz (Beppone), Böhmetal 3.Saskia Jahnsohn (Moritz 2), Böhmetal
Pony Zweispänner: 1.Svenja Wenzel (Max/Bille), Böhmetal
Pferde Zweispänner: 1. Reiner Heming (Epomeo/Barney), Böhmetal
Reiner Heming |
WBO-Turnier in Wiesbaden-Biebrich
Die Interessengemeinschaft der Gespannfahrer Wiesbaden und Umgebung macht es sich seit fast 25 Jahren zur Aufgabe, das Fahren mit Pferd und Wagen zu fördern und die Tradition der deutschen Fahrkunst zu pflegen. Sie bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu einer fundierten Aus- und Weiterbildung, bei der das Wohl und der artgerechte Umgang mit dem Pferd jederzeit an erster Stelle steht.
Viele Wiesbadener kennen unsere schönen Gespanne vom alljährlichen Kutschenkorso zur Eröffnung des Pfingstturniers, von der Pferdenacht oder auch einem der vielen Kerbeumzüge. Sicherlich ist auch schon der ein oder andere mit einer Hochzeitskutsche zum Biebricher Schloss gefahren worden!
Am 16.Mai 2010 veranstaltet die Interessengemeinschaft der Gespannfahrer Wiesbaden und Umgebung e.V. (IGWU) ein Fahrturnier nach WBO Richtlinien. Dressurprüfungen, Kegelfahren und kombiniertes Hindernisfahren für Ein-, Zwei- und Vierspänner werden zum ersten Mal auf dem neuen Fahrplatz in Wiesbaden-Biebrich ausgetragen. Dort werden die Teilnehmer außer einem 80 x 40 Meter großen Dressurplatz, einem Hindernis- und einem Abfahrplatz auch ausreichend Platz zum Parken und Einspannen der Pferde vorfinden. Für das leibliche Wohl von Zuschauern und Teilnehmern hat das bewährte Bewirtungsteam nicht nur eine reichhaltige Kuchentheke, sondern auch Herzhaftes vom Grill vorbereitet.
Ausschreibung, Anmeldung, Zeiteinteilung und weitere Informationen sowie Bilder von unserem 2008 veranstalteten Turnier sind auf unserer Homepage http://www.igwu.de/ zu sehen. Eva Schindling |
Pony-Fahrsport-Trophy gestartet
Am 24. und 25. April 2010 startete die Pony-Fahrsport-Trophy in die Saison 2010. Im Rahmen des Fahrturniers in Schlangen-Oesterholz wurde die erste Qualifikation zum Finale der Trophy ausgetragen. Zwanzig Pony-Zweispänner hatten zu dieser ersten von vier Qualifikationsprüfungen genannt.
Die Dressur gewann Heidrun Asche (RFV Lindhorst u. U) mit der Wertnote 7,3 knapp vor Daniela Menke (Fahrclub Zwölf Eichen Stemwede) mit der Note 7,2, den dritten Platz belegte Sebastian Eikenkötter (Reitverein Geisterholz).
Im Hindernisfahren war Andrea Jungblut (RFV Dörentrup) mit ihren Shettys nicht zu schlagen, sie siegte in der Siegerrunde vor Patrick Müller (FRSV Plöwen) und Karl-Hermann Düsenberg vom Gastgeber, dem Fahr- und Kutschenverein Teutoburger Wald.
Am Sonntag fand das abschließende Geländefahren statt, hierzu hatte der Fahr- und Kutschenverein sämtliche Hindernisse neu gestaltet und den Anforderungen einer Trophy angepasst. Die markanten Merkmale wie Sandkule, Wasser und Wall blieben dabei erhalten.
Karl-Hermann Düsenberg nutzte seinen Heimvorteil und siegte deutlich im Geländefahren. Den zweiten Platz erreichet Carola Schmaske (RFV Cherusker Remmighausen) vor Patrick Müller aus Plöwen.
In der kombinierten Wertung, die maßgeblich für die Qualifikationspunkte zur Pony-Fahrsport-Trophy ist, siegte Sebastian Eikenkötter vor Andrea Jungblut und Karl-Hermann Düsenberg. Die Ergebnisse der ersten Qualifikationsprüfung sind im Internet unter http://www.pony-fahrsport-trophy.de/ abzurufen. Hans-Jürgen Nolte |
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Kutschenpräsentation in Murnau – Auftaktveranstaltung der Sommerfrische im Blauen Land ein voller Erfolg
Über 30 stilvolle Kutschen rollten am Sonntag, den 25.April 2010 ab neun Uhr vormittags durch die Marktgemeinde Murnau – darunter vier Einspänner, über 20 Zweispänner, fünf Vierspänner und ein Sechserzug. Im Rahmen der 20.Frühjahrsfahrt (Start/Ziel: Pferdehof Schwinghammer in Ohlstadt) hatten die Weilheimer Pferdfreunde zu ihrer bereits traditionellen Stil-Streckenfahrt eingeladen. Die Strecke führte über Hechendorf (kurzer Stopp vor dem Hotel Ludwig) direkt durch den Markt Murnau (Präsentation im Kulturpark); dann über Riegsee in die Höhlmühle zur Mittagspause im Forsthaus, weiter über Gröben, Stern, Großweil nach Schwaiganger (kurzer Stopp vor der Herzogin Anna) und weiter nach Ohlstadt ins Ziel. Die gesamte Strecke betrug 40 km – landschaftlich schön, aber fahrerisch anspruchsvoll.
Über 500 Zuschauer ließen sich bei frühlingshaftem Sonnenschein im kleinen Kurpark hinter dem Tagungs- und Kulturzentrum die wunderschönen Pferdegespanne und die versch. Pferderassen Pony, Vollblut, Warmblut und Kaltblut, erklären. Die Moderatoren Josef Schrallhammer, Sepp Gramer und Peter Junginger (Organisator dieses Kutschenevents) hatten viel zu erzählen, denn gleich drei Ereignisse trafen zusammen: Der Reit- und Fahrverein feierte sein 50-jähriges Bestehen, es war die 20.Frühjahrsfahrt und der Kutschenkorso durch Murnau die Auftaktveranstaltung zur ‚Kulinarischen Sommerfrische 2010 im Blauen Land’ (eine Aktion des Touristikbüros).
Ein Highlight dieser Veranstaltung war sicher, u.a. das Schaubild Schwaiganger: Ein Zweipänner mit Bayer. Warmblut (Fahrer: Ludwig Rummelsberger) einen Kaltbluthengstgespann (gef. von Reiner Sterr), die größten Pferde der Welt – ein Shire-Horse-Gespann (gef. von Robert Mittelmeier, Peissenberg) und die kleinsten Pferde (Andrea Schröfl, Germering) mit ihren Mini-Shettys sowie eine große bayerische Postkutsche (gef. von Josef Igel, Feuchtwangen).
Aufgebaut waren kleine Stände - der Griesbräu braute sogar ein eigenes Sommerfrische Bier aus zu diesem Anlaß und schenkte es zum ersten Mal aus. Kurz nach 12 Uhr verkündigte der Bürgermeister Dr. Michael Rapp den Beginn ‚Der Kulinarischen Sommerfrische 2010 im Blauen Land’ und bestätigte den gelungenen Auftakt. Aber auf dem weiteren Streckeverlauf unterwegs wurden die Kutschen begeistert empfangen und gefeiert. Der letzte Teilnehmer traf gegen 18 Uhr wieder im Ziel in Ohlstadt ein. Abends fand sofort im Anschluß die Siegerehrung statt, denn die Teilnehmer hatten zum Teil einen weiten Heimweg, u.a. in die Schweiz, ins Allgäu nach Baden-Württemberg und Franken.
Gesamtwertung: Sieger Einspänner: Herbert Stoess aus Murnau mit einem Warmblutpferd an einem Spider-Phaeton Sieger Zweispänner: Marcel Keller aus Bischofszell/Schweiz mit Merens-Ponys an einem Jagdwagen Sieger Mehrspänner: Martin Schwinghammer mit sechs Schwarzwälder Füchsen an einer goßen Wagonette Sieger Konditionspokal: Eugen Hander aus Gundelfingen zweispännig mit Berber an einem Dog Cart Sieger Stilpokal: Patrizia Kaiser-Knoll mit einem Lusitanohengst an einer Original-Klappbreak Sonderpreise: Josef Igel, Feuchtwagen mit einer großen Postkutsche (Publikumspreis/gestiftet von der Bayer. Fahrervereinigung) und Markus Gull, Zürich/Schweiz mit seinem Kühnle-Jagdwagen (weiteste Anreise/gestiftet von der Gemeinde Ohlstadt) H.-P. Junginger |
| Die Prüflinge, Trainer und Prüfer mit den Prüfungsgespannen. Auf den Kutschen von links: Julia Reichelt (DFA Kl. 4), Urban Rehm (DFA Kl. 3), Sandra Truzzi (DFA Kl. 4). Stehend von links: Robert Wolf (DFA Kl. 4), Ines Rosenstihl (DFA Kl. 4), Heinz Münzenmeier (Ausbilder), Eduard Noel und Heinz Sülzle (Prüfer), Miriam Mayer (Co-Trainerin), Lucia Rehm (DFA Kl. 3), Peter Kübler (DFA Kl. 4), Andrea Wildner (DFA Kl. 4), Artur Tröscher (Vorsitzender RuFV Feldwiesen-Lottstetten) | |
Fahrlehrgang beim Reit- und Fahrverein Feldwiesen-Lottstetten e.V.
Manch einer wird sich gewundert haben, was in Lottstetten vor einigen Tagen los war. Da fuhren täglich mehrere Kutschen durch das Wohngebiet und auf öffentlichen Parkplätzen. Von hinten konnte man an einem Schild erkennen, dass es sich um eine „Fahrschule“ handelte.
Die Erklärung ist denkbar einfach. Die Kutschfahrer des Reit- und Fahrverein Feldwiesen-Lottstetten eV. haben sich zur Fortbildung getroffen. Sieben fahrbegeisterte Mitglieder trafen sich eine Woche lang jeden Morgen auf dem Hof von Lucia und Urban Rehm, um gemeinsam von Fahrlehrer Heinz Münzenmeier aus Neuffen und seiner Co-Trainerin Miriam Mayer viel Theorie zu lernen. Mindestens zweimal täglich fuhr jeder der Teilnehmer mit dem Gespann hinaus in den Straßenverkehr und übte dort unter fachmännischer Aufsicht die theoretisch einstudierten Kurven und Wendungen.
Am Sonntag erschienen dann zwei Prüfer der Landeskommission Baden-Württemberg und nahmen die verschiedenen Prüfungen ab. Nach der erfolgreichen theoretischen wie auch praktischen Prüfung bescheinigten Sie allen Teilnehmern eine überdurchschnittlich gute Leistung. Sie lobten den Einsatz der Prüflinge, die sich mit dieser freiwilligen Prüfung für die Sicherheit dieses schönen und umweltschonenden Freizeitvergnügens einsetzen.
Bei strahlendem Sonnenschein ließen die Fahrer des RuFV Feldwiesen-Lottstetten den Sonntag gemeinsam mit Trainern und Freunden ausklingen. Lucia Rehm |
1. Fahrertag ein Erfolg
Der erstmalig in der Vereinsgeschichte ausgeschriebene Fahrertag des Reit- und Fahrvereins St. Georg Georgsmarienhütte auf dem Reiterhof Niermann war ein Erfolg. Elf von zwölf genannten Gespannen aus dem gesamten Bezirk Osnabrück waren am Start erschienen. Vom Zweispänner Classic-Ponys über Pony- und Pferde-Einspänner bis zum Friesen-Zweispänner boten sie vor mehr als 50 Zuschauern bei bestem Wetter ein schönes Bild.
Gestartet wurde mit einer Runde um die hauseigene 750-Meter-Rennbahn. Sie war unter Turnierbedingungen im Schritt, in vorgegebenen Zeiten und ohne Gangartverstöße zu absolvieren und stellte für einige Gespanne eine erhebliche Herausforderung dar. Auf der folgenden 10 km-Strecke hatte jeder Fahrer die Möglichkeit zu testen, ob das Gespann auch die im Gelände-Fahrsport übliche 3-km-Trabstrecke in der „erlaubten Zeit“ bewältigen kann. Über Holsten-Mündrup und Kloster Oesede führte die Fahrt zurück auf den Hof Niermann. Dort erwartete die Fahrer ein Hindernisparcours der in zwei Umläufen (mit Streichergebnis) zu fahren war. Die „Alten Hasen“ waren hier zwar im Vorteil, aber auch die Einsteiger nutzten die Gelegenheit ihre Gespanne einmal durch das Labyrinth aus rot und weiß markierten Kegeln zu lenken. Gerade sie waren es, die besonders stolz auf sich und ihre Pferde waren, wenn sie feststellten, dass Zeiten und Fehlerzahlen von Umlauf zu Umlauf niedriger wurden. Bestätigt wurde dies durch die immer wieder geäußerte Bitte, so eine Veranstaltung im nächsten Jahr wieder durchzuführen und bloß keinen Starter bei der Einladung zu vergessen.
Auch wenn der gesellige Aspekt den sportlichen Gedanken in den Hintergrund drängen sollte – Ehrenpreise und goldene Schleifen für jeden Starter - so bleiben zwei Dinge jedoch festzuhalten: Der beste Teilnehmer war Pascal Bublitz, der jüngste Fahrer mit dem ältesten Pony – 11 und 24 Jahre – und die ersten drei Plätze wurden von Haflingern belegt, egal ob von international Erfahrenen oder Gelegenheitsfahrern pilotiert. Steffen Vogt |
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Fahrertag am 13.06.2010 in Kraichtal/ Oberacker
Die Gespann-Fahrvereinigung Kraichgau e.V., veranstaltet am 13.Juni einen Fahrertag, vorgesehen sind Dressurlektionen nach Weisung, Kombinations- Hindernissfahren mit einem Geländehinderniss und Jagd um Punkte.
Näheres hierzu gibt es in Kürze auf der Vereins- Homepage unter: http://www.gespann-fahrvereinigung-kraichgau.de/ | |
Eine Schicksalsgemeinschaft auf Entdeckungsreise
Die Brezen-Ranch in Gaustadt bei Bamberg ist seit Jahren die Adresse in der Region, wenn es um Fahrausbildung geht. Marcus Kreuzer, Trainer-A, konnte vor kurzem ein ganz besonderes Jubiläum feiern: den nunmehr 30. Fahrkurs.
Gemeinsam mit Vater Georg, Mutter Herta und Frau Christina schaffte es der 36-jährige einmal mehr in nur sieben Tagen, teils absoluten Fahrnovizen zu zehn neuen Kutscherschein-Inhabern zu machen.
Eine bunt gewürfelte Schicksalsgemeinschaft mit neun Mädchen und Frauen und einem obligatoirschen Quotenmann begab sich dabei auf eine Entdeckungstour durch „Bennos“ wundersame Welt der Strippen, Schnallen und Stößel…
Dicht gedrängt war das Programm, das täglich mit Stalldienst begann, sich mit einer gehörigen Theorie fortsetzte und stetiges Üben am Lehrgerät einbaute. Mit zwei Gespannen wagten wir uns mit Marcus und Schorsch auf für uns abenteuerliche Touren durch Straßenverkehr, Flur und Wald rund um die Ranch. >>weiter lesen |
Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp: Die einzige Ausbildungsstätte im Norddeutschen Raum in der diese speziellen FN-Gespannführer-Ausbildung angeboten wird.
Hier wird FN-Ausbildernachwuchs gem. APO (Ausbildungs- und Prüfungsordnung) für den Fahrsport, fachkundige Organisationskräfte und der Personenbeförderungsschein mit Gespannen ausgebildet und entsprechende Prüfungen abgelegt.
Vom 6. bis 14.März 2010 wurde in über 40 Lehreinheiten ein sehr kompakter, aber für die 14 Teilnehmern vielseitiger Kurs zur Prüfung zum Gespannführer geboten. Die fachlich versierten Ausbilder wie Fahrlehrer, Fahrtrainer, Polizei, Tierärzte und Pferdefachberater der Landwirtschaftskammer legten Wert auf die Hauptthemen, wie: Die erweiterte Fahrlehre nach dem Deutschen Achenbachsystem, die Geschirrkunde und vor allem die Beurteilung von richtig und falsch verpassten Geschirren und Leinen. Für die zukünftigen Ausbilder stand das Thema Unterrichtserteilung & Pädagogik und die Trainingslehre für Fahrer & Pferd hoch im Kurs. Die Praktiker profitierten von der Unterweisung im Longieren, der Unfallverhütung, dem Tierschutz im Fahrsport. Für alle ist das Thema Versicherungen und Haftung der Gespannfahrer und der Ausbilder und Trainer von großem Interesse. Der Polizist a.D. Martin Vollertsen ist absolut sattelfest in Fragen der Verkehrssicherheit gemäß STVO / StV Zulassungs- Ordnung für Sonderfahrzeuge und insbesondere der Pferdegespanne im Verkehr und in Feld und Flur.
Der 3-tägige Lehrgang endet mit einer Prüfung, die u.a. von einem Fahrrichter abgenommen werden muss. Er nutzte die Fahrt auf dem Planwagen, der von allen Teilnehmern einmal gelenkt werden musste, um seine Prüfungsfragen und praktische Prüfungsaufgaben zu stellen. Das Prüfungsergebnis zeigte, dass alle Teilnehmer, darunter 6, die Planwagenfahrten anbieten werden, sich intensiv auf die Prüfung vorbereiten ließen.
Neue FN Gespannführer sind Dominique Brunner, Lübeck,/ Helga und Michael Erlemann, Garbek / Klaus Hinsch, Moorrege/ Ralf Kosack, Hollenstedt /Carola Kruppa, Bimöhlen / Iris und Jürgen Lutz , Haseldorf / Anja Meyer-Ewert, Lübeck / Kai Mielsch, Wisch/ Gabriela Riebe, Blomsche-Wildnis / Paul Schmidtke, Schönberg/ Mitana Schröder, Havetoft und Holger Wohlert, Pratjau.
Lehrgangsleiter Jürgen Lamp vom LVZ Futterkamp freute sich, dass ihm wieder die Referenten Martin Vollertsen, Stefanie Kallies, Tierärztin Frau Dr. Michel, Fahrlehrer KF v. Holleuffer und die beiden Gespannführer Ulrich Puck und Sven Voigt mit ihren Gespannen bei der Unterrichtsgestaltung zur Seite standen.
Der nächste Gespannführer-Lehrgang in Futterkamp ist für den November 2010 geplant. Info/Anmeldungen/: LVZ Futterkamp, Jürgen Lamp, Telfon 04381 90 09 58 |
Frühjahrstraining für Fahrer und Beifahrer bei der Viernheimer Kutschengilde
Das Kutsche fahren ein Teamsport ist und nicht nur der Fahrer und die Pferde im Mittelpunkt stehen, sollte kein Geheimnis sein. Denn genauso wichtig ist die Crew inklusive Beifahrer. Am Osterwochenende veranstaltete die Viernheimer Kutschengilde erstmals ein Fahrer- und Beifahrertraining. Oft erleben wir es auf Turnieren, dass ein Fahrer durchs Fahrerlager geht und fragt: „Kannst du eben mal schnell bei mir in der Dressur (oder gar Gelände) mitfahren?“ Oft werden die Beifahrer einfach ins kalte Wasser geworfen.
Gerade für „Nachwuchsbeifahrer“ bot dieser Lehrgang die Chance, sich gezieltes Wissen aus Sicht des Beifahrers über die LPO und das Verhalten bei den verschiedenen Prüfungen anzueignen. So wurden beispielsweise Fragen beantwortet wie: Worauf sollte ich als Beifahrer generell und Details achten? Was ist „Job“ des Fahrers? Wer trägt bei Minderjährigen die Verantwortung? Welche Ausrüstung ist vorgeschrieben, was macht zusätzlich noch Sinn? Wie verhalte ich mich während einer Prüfung?
Gerade die jungen Beifahrer saugten das Wissen, das Armin Brandt als „alte Hase“ im Turniersport vermittelte auf und freuten sich über jeden Tipp und Hinweis. So stieg dann merklich die Vorfreude auf den praktischen Teil des Beifahrertrainings.
Die hessischen Fahrer Manfred Birk, Frank Mayer, Uwe Fuchs, Dietrich Chladek, Jens Chladek, Jana Chladek, Petra Rupp und Karl-Heinz Rohrbacher trainierten unter der Leitung von Thorsten Zarembowicz.
Am Karfreitag standen alle Gespanne auf dem Dressurplatz angespannt bereit, so dass sich Thorsten Zarembowicz ein erstes Bild von den Gespannen machen konnte. Anschließend stellte er für jeden Fahrer ein individuelles Trainingsprogramm für das Wochenende zusammen.
Am Samstagmorgen wurde an der Dressur der Gespanne gefeilt. Immer wieder wurden einzelne Lektionen aus unterschiedlichen Fahrprüfungen auf dem sehr gepflegten Rasenplatz der Kutschengilde geübt und weiter verbessert. Am Nachmittag fand für die Teilnehmer des Beifahrertrainings, Nicolai Brandt, Jens Chladek, Patrick Rupp, Petra Birk, Christian Goerlich und Michaela Fuchs der bereits erwähnte Theorieteil statt. Der Abend verlief wie immer bei uns Fahrern in lustiger Runde. Es wurde der nächste Tag geplant, viel gelacht und sich über die kommende Saison ausgetasucht.
Sonntagmorgens übten die Fahrer Hindernisfahren mit allen möglichen Tücken. Gleich nach einer kurzen Mittagspause folgte der Praxisteil für die Beifahrer. Auch bedingt durch die vorteilhafte Situation, dass mehrere Fahrer bereit waren ihr eigenes Frühjahrestraining mit dem Beifahrertraining zu verbinden, herrschte quasi Turniersituation.
Armin Brandt hatte bereits eine Geländestrecke mit Pflichttoren und 2 Hindernissen ausgeflaggt. Einige „Fehler“ wurden bewusst in die Strecke eingebaut und es lag an den Beifahrer ihr Wissen einzusetzen und diese zu erkennen. So wurde zum Beispiel ein Pflichttor so ausgeflaggt, dass der Fahrer eine Volte drehen musste. Auch die Mindest- und Höchstzeiten pro gefahrenen 1000m mussten die Beifahrer berechnen.
Die Anspannung der Aspiranten war fühlbar und es wurden natürlich Fehler gemacht. Diese Fehler wären aber sicher auf dem nächsten Turnier ebenfalls gemacht worden und hätten wertvolle Punkte gekostet. Aber da es ja hier nur ein Training war, wurden die Dinge gleich besprochen und ausgemerzt. Letztendlich wurden nach dem Lehrgang 3 Beifahrer sofort vermittelt. Das spricht für sich und für die Beifahrer! Das Wochenende war für alle eine tolle Zeit. Hier wurde wieder deutlich, dass Fahren mehr als nur ein Sport ist. Fahren ist Teamgeist, gemeinsam am Erfolg arbeiten, sich miteinander freuen, gegenseitig helfen, Zeit miteinander genießen. Michaela & Uwe Fuchs |
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Usina, Siegerin Sächs.-Thür. Stutenchampionat 2009. Vater: Silar Muttervater: Stöber. Züchter: Bernd Scheide, Altengönna. Besitzer: Haflingergestüt Dornburg, Buttelstedt.(Foto: Kirstin Weigel, Erfurt) | |
Meura. 1. Bundesstutenschau für Edelbluthaflinger
Der Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Edelbluthaflinger e.V. und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) im Haflingergestüt in Meura die 1. Bundesstutenschau für Edelbluthaflinger. Vom 17. bis 19. September 2010 werden die besten Edelbluthaflinger Deutschlands in Zucht- und Sportwettbewerben um die Siegertitel kämpfen.
In Meura selbst werden seit über 40 Jahren Haflinger gezüchtet. Mit Hengsten wie Ibn Galal oder Galib Ben Afas konnte über viele Jahre der Haflinger mit Arabischem Vollblut erfolgreich züchterisch weiterentwickelt werden. Mit der 1. Bundesstutenschau stellen sich nicht nur die besten Edelbluthaflingerstuten Deutschlands dem züchterischen Wettbewerb, sondern soll auch ganz speziell die Vielseitigkeit des Edelbluthaflingers herausgestellt werden. Hierzu ist neben der Bundesstutenschau eine Vielzahl sportlicher Events geplant, die für Haflinger und Edelbluthaflinger ausgeschrieben sind.
Eröffnet wird der sportliche Teil mit dem Finale des Freispringchampionates für Sachsen und Thüringen am späten Freitagnachmittag. Am Samstag und Sonntag werden neben der Bundesschau Sonderprüfungen im Westernreiten, Dressurprüfungen Reiten Kl. A bis Kl. M, Reitpferdeprüfungen, Führzügel- und Reiterwettbewerb sowie Fahrprüfungen Kl. A und Kl. M (Dressur-, Hindernis-, Kegel- und Geländefahren) stattfinden. Die Siegerehrungen werden am Sonntag im Rahmen eines Schauprogramms vorgenommen.
Die Schirmherrschaft für diese besondere Veranstaltung hat der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herr Reinholz, übernommen und er wird voraussichtlich auch die Prämierung und Ehrung der 1. Bundessiegerstute der Edelbluthaflinger vornehmen. Natürlich ist auch ein buntes Rahmenprogramm mit Aktivitäten für unsere Kleinsten sowie einem Züchterabend am Samstag geplant.
Liebe Züchterrinnen und Züchter, liebe Freunde des Haflingers und Edelbluthaflingers, mit Ihrer Teilnahme als Aussteller, Teilnehmer oder Zuschauer tragen Sie wesentlich zum Erfolg der 1. Bundesschau für Edelbluthaflinger bei. Eine erfolgreiche Veranstaltung ist sicher ein guter Grundstein für zukünftige bundesweite Veranstaltungen dieser Art für Haflinger und Edelbluthaflinger!
Die Ausschreibung der Zuchtwettbewerbe finden Sie auf den Grünen Seiten, S. 35 in der April-Ausgabe der Verbandszeitschrift „Pferde in Sachsen und Thüringen“. Die Ausschreibung der Sportwettbewerbe erfolgt in der Mai-Ausgabe der Verbandszeitschrift „Pferde in Sachsen und Thüringen“. Die Ausschreibungen finden Sie auch auf der Internetseite des Pferdezuchtverbandes http://www.pzvst.de/. |
| Thomas Nebeling mit seinem vier jährigen Nachwuchspferd Falko. | |
Trainingstage mit Fred Freund in Eiershagen
Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Fahrsportfreunde Reichshof e.V. am 2. und 3. April zwei ausgebuchte Trainingstage mit dem bekannten Trainer Fred Freund aus Dreieich in Hessen auf dem Fahrgelände in Reichshof-Eiershagen verbringen. Fred Freund hat sich als Vize-Europa- und Weltmeister, als Sieger des Deutschen Fahrderbys sowie mehrmaliger Deutscher Meister einen hervorragenden Ruf im Fahrsport erworben. 20 Gespanne konnten an jedem Tag von dem umfangreichen Wissen dieses anerkannten Fachmannes profitieren.
Die Vereinsmitglieder der Fahrsportfreunde sorgten in den Pausen mit Speisen vom Grill, Salaten, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen für eine Stärkung der Teilnehmer. Auch für die vierbeinigen Teilnehmer wurde bestens gesorgt. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieses Training erneut ein hervorragendes Angebot war.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.fsf-reichshof.de/. |
Erfolgreiche Prüfungen zum Deutschen Fahrabzeichen in Stelle
Am Sonntag, 28.03.2010 fanden bei der Fahrsport-Gruppe Elbe-Geest e.V. in Stelle die Prüfungen zum Basispaß und zum Deutschen Fahrabzeichen der Klasse IV statt.
Um 14:00 h fanden sich die 7 Prüflinge, Ausbilder, Richter und viele interessierte Zuschauer auf dem Fahrplatz „Kurze Heide“ der FSG in Stelle ein.
Im theoretischen Teil wurde das Wissen rund um das Pferd und den Fahrsport sowie speziell die Fahrlehre des Herrn Achenbach ausgiebig abgefragt.
Praktisch wurde dann ein- und zweispännig eine Dressuraufgabe auf dem Fahrplatz gefahren und am Strassenverkehr teilgenommen.
Rechtzeitig zum Beginn der praktischen Prüfungen auf der Kutsche schlug das Wetter in heftigen Regen um. So erfuhren die Prüflinge schon mal wie ungemütlich der Fahrsport sein kann.
Allen Prüflingen wurde von den Richtern eine gute Leistung bescheinigt. Die Ausbilderin, Michaela Parge, wurde für Ihre deutlich überdurchschnittlich gute Ausbildung ein Lob ausgesprochen.
Der Prüfungstag endete, gemeinsam mit weiteren Vereinsmitgliedern, mit einer gemütlichen Grillparty auf dem Fahrplatz. Wir gratulieren der Fahrerin Annika Adler, Claudia Seidel, Marthe Weichert, Jessica Wiechern, Sabine Wiederkehr und dem einzigen männlichen Prüfling Bernd Hillebrecht zum Fahrabzeichen der Klasse IV. Auf dem Bild die neuen Inhaber des Fahrabzeichens mit Ihrer Ausbilderin Michaela Parge. Volker Thiebach |
Pfaffen-Schwabenheim: Fahrabzeichen und Basispass mit Bravour bestanden
Fahrrichter Hubert Volberg und Manfred Winternheimer prüften am Samstag, 20. Februar auf der Pferdepension Sonnenhof in Pfaffen-Schwabenheim die Leistungen zum Basispass und dem Deutschen Fahrabzeichen Klasse IV. Das umfangreiche Lehrprogramm wurde in einer 14-wöchigen Ausbildung durch Fahrtrainer Norbert Theis und Assistentin Frau Dr. Claudia Kaul vermittelt. Durch die winterlichen Gegebenheiten, wurden gerade die Bodenarbeit für Fahrpferde intensiver bearbeitet, was Herrn Hubert Volberg gerade in Hinsicht auf die neue Ausbildungsordnung besonders begeisterte. Dies soll auch zukünftig in die Ausbildungsordnung aufgenommen werden. Gerade die 4 Fahrschülerinnen haben mit herausragenden theoretischen und praktischen Leistungen eine überdurchschnittlich gute Benotung erzielt. Die beiden Richter waren sich einig, dass nur eine gute Grundausbildung ein erfolgreiches Miteinander mit dem Partner Pferd ausmachen. Die Prüfung haben mit Erfolg bestanden: Frank-Michael Hassel, Daniel Adams, Martin Kleyer, Carmen Schramm, Andreas Braun, Fabienne Theis, Eileen Körting, Britta Sender und Wilfried Zimmermann (nicht auf dem Bild). Nicole Noll |
| Gunther Schopf von der Tigerhill-Ranch mit seinen Norikern (Foto:Privat). | |
Die Erlebniswelt Pferd – ein herrlicher Pferdetag
Einen spannenden Tag für große und kleine Pferdefreunde verspricht die „Erlebniswelt Pferd”, die junge Pferdemesse in Landshut. Auf dem weitläufigen Gelände des Messepark Landshut treffen sich Händler, Ausbilder und Therapeuten als Aussteller und bilden ein buntes Angebot für die Pferdefreunde und Reiter der Region zwischen München und Passau, Regensburg und Rosenheim.
Für Schnäppchensucher ist der Besuch ebenso lohnend wie für Fachbesucher mit Beratungswünschen. Die bunten Auslagen bieten aktuelle Reitsportmode, Pferdedecken in allen Größen und Farben, Futtermittel, Kinderferien nah und fern, Bücher und Magazine, Geschenke, Sättel und sämtliches Zubehör. Therapeuten aus der Region beraten zu Pferdeausbildung, Hufpflege und Tierheilkunde, Reit- und Zuchtverbände informieren gern und ausgiebig, Sie können Ihren nächsten Lehrgang buchen oder Reiterurlaub in aller Welt.
Doch neben Shopping in der Halle oder im Freigelände bietet die „Erlebniswelt Pferd“ auch ein hochwertiges Schau-Programm auf mehreren Reitplätzen an. Prächtig herausgebrachte Noriker überzeugen geritten und gefahren, bildschöne Lipizzaner begeistern in der Freiheitsdressur, die Friesen sind beeindruckend als „Schwarze Perlen“, die Islandpferde bringen ihre Bayerischen Meister mit, Koniks, Welsh, Reitponys und Fjordpferde bilden ein buntes Pony-Potpourrie. Im Fahrsport geht es um Tempo und Geschick im Hindernisparcours und um eine Zugleistung der Kaltblüter. Aber auch das Ponyreiten für Kinder kommt nicht zu kurz. >>weiter lesen |
| Moritzburger Landbeschäler |
Am 04. Februar 2010 fanden in Prussendorf die Mitteldeutschen Körtage der Pferdezuchtverbände Brandenburg-Anhalt und Sachsen-Thüringen statt. Für das Deutsche Sportpferd erhielten die nachfolgenden Moritzburger Landbeschäler die Zuchtzulassung und Körung ... >>weiter lesen |
| Heinrich Frhr. von Senden (Foto: Volkwin Krüger) | |
Fahrkurs mit Frhr. von Senden
Die Pferdefreunde am Wendelstein veranstalten vom 01.04 bis 04.04.2010 einen ganz besonderen Fahrkurs. Als Fahrlehrer konnten wir den bekannten Fahrlehrer FN Heinrich Frhr. von Senden gewinnen. Herr von Senden gilt als Mann der alten Schule, er ist ein Kenner des Traditionsfahrens sowie ein Spezialist fürs Tandemfahren. Bekannt ist er nicht zuletzt durch sein Buch „Pferde richtig einfahren mit der Doppellonge“.
Am Donnerstag Abend ist ein Vortrag geplant, Freitag bis Sonntag steht das praktische Fahren (jedes Gespann einmal pro Tag) auf dem Veranstaltungsplan. Im Kurs soll speziell auf die Wünsche der Teilnehmer eingegangen werden. Als mögliche Schwerpunkte sind das Tandemfahren und die individuelle Förderung einzelner Gespanne und ihres Fahrers geplant.
Die Kosten belaufen sich auf 200 €, die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Telefon: 08066-884820 E-Mail: isolde.eisele@t-online.de |
Die süddeutschen Körungssieger kommen im Landgestüt Moritzburg zum Einsatz
Am vergangenen Wochenende fanden in München-Riem auf der ehemaligen Olympia-Reitanlage die 7. Süddeutschen Hengsttage statt. Die beiden Siegerhengste „Famous Flamur“ v. Flamur und „Cortoni“ v. Concetto kommen ab der diesjährigen Decksaison im Landgestüt Moritzburg zum Einsatz. Der Flamur-Sohn „Famous Flamur“, aus einer Likoto xx-Weinberg-Windesi xx-Mutter gezogen, wurde zum Dressursieger gekürt. Bei ihm handelt es sich um einen äußerst typvollen sehr formschönen Hengst, der mit elastischen Grundgangarten und einer sehr guten Galoppade ausgestattet ist. Der Hengst, der den Württemberger Schenkelbrand trägt, wurde von Heinrich Ramsbrock in Menslage aufgezogen und über die Auktion für 330.000 € dem Reitsportzentrum Massener Heide in Unna zugeschlagen. Er steht nunmehr als Pachthengst im Landgestüt Moritzburg. Vom gleichen Aufzüchter kommt ein weiterer Prämienhengst „Sir Hayfield“ v. Sir Donnerhall-Davignon I-Rohdiamant-Consul/Trak. Der statiöse, mit feinem Gesicht ausgestattete Dunkelbraune gefiel vom Fleck weg durch seine mit viel Takt vorgetragenen Bewegungen, die auf eine Dressurkarriere hoffen lassen. Er stammt aus dem Hannoverschen Zuchtgebiet und wurde ebenfalls vom Reitsportzentrum Massener Heide für 120.000 € erworben und an das Landgestüt verpachtet.
Springsieger wurde der braune Concetto-Sohn „Cortoni“, der aus einer Mutter v. Contender-Caletto I-Maestoso xx gezogen ist und dem man die Inzucht auf Caletto I bzw. Cor de la Bryère ansehen kann. Vater Concetto ging erfolgreich unter Meredith Michaels-Beerbaum u. a. im Hamburger Springderby. Auch er wurde in Baden-Württemberg bei Klaus und Erwin Schuster in Ellwangen-Rindelbach gezogen. Er wurde zum Springsieger erklärt, aufgrund seines vermögenden geschmeidigen Springablaufes mit sehr guter Bascule, hervorragender Beintechnik und eines enorm kraftvollen Absprunges. Dabei konnten ebenso die Grundgangarten gefallen. Von nun an wird er als Moritzburger Landbeschäler in das Zuchtgeschehen eingreifen.
Wenn Sie mehr von den Hengsten sehen möchten, empfehlen sich die Hengstpräsentationen am 13. und 14. Februar ab 13:30 Uhr (Reitpferdehengste) in der großen Moritzburger Reithalle. |
Fahrsport Kellinghusen: Große Jubiläums-Hausmesse im März!
Die 10. Hausmesse von Fahrsport Kellinghusen findet am 27. und 28. März jeweils von 10h – 17h statt. Auch in diesem Jahr haben Sie wieder die Möglichkeit, in Ruhe auf der ca. 3.500 m² großen Ausstellungs- und Verkaufsfläche reichlich neue und gebrauchte Kutschen für Sport, Freizeit (auch für Shetties) und gesellschaftliche Anlässe, ausgestellte Geschirre für alle Anspannungsarten, ZILCO Kunststoffgeschirre, sowie sämtliches Fahrsportzubehör gründlich zu inspizieren und zu erstehen. Auslaufware wird zu Sonderpreisen verkauft. Als Neuigkeit wird Ihnen in diesem Jahr erstmalig das neue Empathy-Collar von Zilco für den Zweispännereinsatz angeboten!
Der Eintritt ist kostenfrei und bietet Ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, sich im Rahmen von Vorführungen zur professionellen Doppellongenarbeit zu informieren. (Beginn ist jeweils um 11.30 und um 14.30 Uhr).
Als Highlight kommt in diesem Jahr der amtierende Vize-Weltmeister im Einzel, Mannschaftsweltmeister und mehrfacher Deutscher Meister der Pony-Zweispännerfahrer - Stefan Koch - mit Bildmaterial von der WM und für eine Autogrammstunde vorbei!
Weitere Mitaussteller sorgen mit Ihrem Warenangebot für ein interessantes Rahmenprogramm; selbstgebackener Kuchen kann am Nachmittag in gemütlicher Runde zum Selbstkostenpreis erstanden werden. Fa. Kellinghusen lädt Sie – wie gehabt - zu Freibier ein!
Fahrsport Bruno Kellinghusen, im Südosten Hamburgs gelegen, ist über die A-25, Abfahrt Hamburg-Curslack zu erreichen.
BRUNO KELLINGHUSEN, NEUENGAMMER HAUSDEICH 157, HAMBURG |
Große Hengstpräsentation in Neustadt/ Dosse
Am Sonntag, den 14. Februar 2010, findet in der Graf von Lindenau-Halle ab 13.00 Uhr die Große Hengstpräsentation der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt statt. Traditionsgemäß wird den Zuschauern zur neuen Decksaison ein großes Showprogramm mit den Hengsten der Deckstationen Neustadt (Dosse), Krumke, Wust und Gulow geboten. Der Eintritt kostet 7 Euro. Karten sind unter Tel.: 033970-5029-533 und an der Tageskasse erhältlich.
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Hengstpräsentation im Landgestüt Moritzburg
Am 13. und 14. Februar 2010 bekommen die Pferdezüchter bei der alljährlichen Moritzburger Hengstpräsentation den aktuellen Beschälerbestand des Landgestütes vorgestellt. Die Präsentation der Landbe-schäler dient den Züchtern als Unterstützung ihrer Anpaarungsentscheidung für die kommende Zuchtsaison.
Die Vorstellung ist in zwei Programmteile gegliedert. An den Vormittagen der jeweiligen Präsentationen von 9.00 - 11.30 Uhr werden die Landbeschäler der Rassen Schweres Warmblut, Kaltblut und Haflinger vorgestellt.
Für die Zucht der Schweren Warmblüter stehen vier Neuzugänge im Hengstbestand: die Junghengste ERNST von Elixier, ELITÄR von Elbcapitän und CELSIUS von Celtis sowie der bereits in der Zucht bewährte LOTUS von Lordano. >>weiter lesen |
| Carolin Schätzle auf Haflingerhengst Montgomery, Theresa Rehberg auf Haflingerhengst Argentinus, Michael Steigerwald Einspännerkutsche (von links). | |
Hessischer Fahrertag in Oberursel/ Stierstadt
Am 17.01.2010 waren die Angehörigen des Landeskaders der Kutschfahrer und interessierte Fahrsportler zum Fahrertag des Hessischen Reit- und Fahrverbandes zusammengekommen.
Die Landestrainer Dieter Lauterbach (Dillenburg) und Peter Tischer (Neu-Isenburg) begrüßten über 100 Personen im Landgasthof Zur Sonne. Erstmalig begann der Fahrertag mit einem Praxisteil in der Reithalle. Astrid Köppen (Dreieich) stellte ihr Pferd „Norbert“ bei der Arbeit an der Doppellonge vor. Peter Tischer verdeutlichte wie wichtig gerade im Winter die Doppellongenarbeit ist, wenn die Witterungsverhältnisse das Kutsche fahren im Gelände oder auf dem Fahrplatz nicht zulassen. „Ein Sportler muss schließlich auch im Winter trainieren und nicht nur wenn die Sonne scheint.“ >>weiter lesen |
Auktion historischer Kutschen bei Hansmeier
Am 27. März 2010 findet bei Fahrsport Hansmeier in Kalletal eine Kutschen-Auktion statt. Angeboten werden 100 historische Kutschen, Lampen und Accessoires. Der Gesamtkatalog ist auf Vorbestellung ab Februar 2010 beim Fahrsport Hansmeier erhältlich. Den Flyer zur Auktion gibt es hier zum downloaden. |
| Landesfahrerball Westfalen |
Die Fahrsportgruppe des ZRuFV'S "Lützow" Selm-Bork-Olfen e.V. veranstaltet den "Landesfahrerball" des Provinzial-Verband westfälischer Reit- und Fahrvereine e.V. am Samstag, dem 20. Febr. 2010 in der Stadthalle Olfen (Zur Geest 25, 59399 Olfen).
Beginn ist 19:30 Uhr.
Anlass des Fahrerballs ist die Wahl zur Fahrerin / zum Fahrer des Jahres 2009. Diese Wahl wird in Zusammenarbeit mit Reiter und Pferde in Westfalen sowie der Fahrerin des Jahres 2008, Christina Leushacke vom veranstaltenden ZRuFV "Lützow" ausgerichtet. Die/der Gewinner dieser Wahl wird auf dem Fahrerball am 20.02.2010 geehrt.
Für einen Eintrittspreis von 22,--€ pro Person erwartet die Besucher ein ausgesuchtes warmes Buffet, ein ungewöhnliches Rahmenprogramm, welches die Mitglieder und Freunde der Fahrgruppe des Veranstalters vorbereitet haben sowie Musik für eine Unterhaltung bis in den Frühen Morgen.
Heinz Drontmann
Weitere Informationen unter: Tel.: 02592 - 24539 Fax: 02592 - 8828139 Handy: 0176 - 20 17 49 89 E-Mail: drontmann.ads@t-online.de |
| Hallen-Fahrturnier in Futterkamp |
Am Samstag, dem 20.Februar 2010 findet eine Neuauflage des Hallenfahrturniers WBO nach dem erfolgreichen Abschluss in 2009 statt. Die Nachwuchsfahrer bekommen damit die Gelegenheit auch an einem Hallen – Hindernisfahren teilzunehmen. Unter Nachwuchs werden im Fahrsport einerseits jugendliche Fahrer verstanden, andererseits aber auch die, die erst spät in diesen Freizeitsport eingestiegen sind. Die Wettbewerbe gleichen denen, wie sie in den großen Hallen auch von den Leistungssportlern gefahren werden. Die Anforderungen sind dadurch etwas niedriger, dass die Hindernisdurchfahrten etwas breiter sein werden und die Zahl der festen Hindernisse auf eins begrenzt sein wird. Teilnehmer mit der Leistungsklasse 6 können starten aber man braucht auch keinen Fahrerausweis und die Pferde müssen nicht als Turnierpferde eingetragen sein. In der Futterkamper Reithalle werden für die Wettbewerbe etwa 8 Kegeltore und ein festes Hindernis mit max. drei Durchfahrten stehen. Die Tore sind in der richtigen Reihenfolge, von der richtigen Seite, möglichst schnell so zu durchfahren, dass die begrenzenden Bälle nicht von der Auflage fallen. Ballabwürfe werden mit je 5 Strafsekunden geahndet. Ein Umlauf dauert in der Regel knapp 2 Minuten pro Gespann. Für jeder Teilnehmer werden 2 Umläufe gewertet. Alle üblichen Anspannungsarten wie Einspänner, Zweispänner, jeweils getrennt nach Ponies und Pferde können genannt werden. Allerdings sind aus Sicherheitsgründen nur zweiachsige, d.h. vierrädrige Wagen zugelassen. In den Pausen ergänzen Schaubilder mit anderen Anspannungsarten und Startern anderer Leistungsklassen das Programm. Für Zuschauer werden alle Wettbewerbe gleich spannend sein. Der erste Durchgang wird gegen 9:00 Uhr beginnen, die letzten Runden ziehen sich bis 16:00 Uhr hin. Siegerehrungen finden immer jeweils nach dem einzelnen Wettbewerb statt.
Die ganze Veranstaltung inklusiv Verpflegung findet in der Reithalle des LVZ Futterkamp statt. Parkplätze sind direkt neben der Halle.
Ausschreibungen und Hinweise gibt es bei Jürgen Lamp, LVZ Futterkamp, tel.04381-900958
Jürgen Lamp |
| 1. Hengstpräsentation der SBHLG 2010 |
Am 16. Januar 2010 finden die ersten Hengstpräsentationen der Neustädter Gestüte statt. Um 09:30 in der Deckstelle Reinstedt und um 18.00 Uhr in der Reithalle Salzwedel. Es werden Hengste von den Deckstellen Stappenbeck, Krumke und Neustadt (Dosse) vorgestellt.
Zuschauer sind herzlich Willkommen! |
| Daniela Holz und Detlef Heise sind die neuesten Landesmeister im Fahren |
Auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg wurden neben dem norddeutschen Ländervergleichswettkampf die Landesmeisterschaften der Einspänner und die Vereinsmeisterschaften in der Kl E ausgetragen. Die Fahrergemeinschaft Schleswig- Holstein hatte sich vorgenommen im Jubiläumsjahr (25 Jahre) ein großes Fahrturnier in Segeberg zu organisieren. An der Starterzahl von 120 Gespannen, zahlreichen Besuchern, von Sponsoren farbenfroh ausgestatteten Geländehindernissen und stimmungsvollen Siegerehrungen war abzulesen, dass das Ziel erreicht wurde. Zudem boten die Akteure guten Sport und unterhaltsame Aktivitäten. >>weiter lesen |
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